Frage von 7papillon7, 65

Eink.St.Bescheid: getrennte Veranlagung rückgängig zu machen möglich?

Mein Partner hat offiziell noch im Jahr 2011 mit seiner Ehefrau zusammen gelebt. Als nun die zu erstellende Eink.St.Erklärung für 2011 anstand, wurde die Ehefrau mehrfach von ihm auf ihre zu erbringenden Daten angesprochen. Leider bewegte sich in dieser Sache gar nichts. Mein Partner, (Beamter, wie er im Buche steht,....smile).....wollte mit dieser "Verschleppung der Angelegenheit" nicht weiter umgehen - und stellte am 31.12.2012 kurzum einen formlosen Antrag beim Finanzamt (FA) auf getrennte Veranlagung. Er hatte seine Daten vollständig ausgefüllt - und konnte dann somit, direkt nach Erteilung einer neuen Steuer-Nr. seine Erklärung abgeben. Nun ist ihm ein Eink.St.Bescheid für 2011 zugegangen, in welchem er zur Zahlung von über 5.000 Euro verpflichtet wird. Die Holde muß irgendwann, Anfang 2013 auch in die Gänge gekommen sein,...denn sie hat einen Eink.St.Bescheid im März 2013 erhalten, welcher als rechtskräftig zu bezeichnen ist. Zur Erläuterung: beide ehemaligen Ehepartner wohnen mittlerweile in zwei verschiedenen Städten/Zuständigkeitsbereichen) Ein aufmerksamer Finanzbeamter der hiesigen Behörde hat unter dem Punkt "Erläuterungen" auch auf die nicht eingebrachte Anlage "U" hingewiesen,....dass deshalb der Bescheid so ausgefallen wäre. Bisher hat die (Ex-)Ehefrau die Anlage U nicht unterzeichnet. Mein Partner hat gegen den an ihn gerichteten Eink.St.Bescheid Einspruch eingelegt und wird die Erklärung nachreichen. Nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, die von ihm einseitig erklärte "Getrennt-Veranlagung" auf eine gemeinsame Veranlagung rückgängig zu machen? Welche Möglichkeiten hat er, die aufgrund der Verschleppung seitens der damaligen Ehefrau entstandenen Nachteile, zu reduzieren? Danke vorab für die Mühe, die liebe Helfer sich hier machen! Herzlichst 7papillon7

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Antwort
von EnnoBecker, 57

Es gibt angenehmere Arten, sein Geld zu verbrennen.

senn sie hat einen Eink.St.Bescheid im März 2013 erhalten, welcher als rechtskräftig zu bezeichnen ist

Und damit ist eine Änderung nicht mehr möglich. Aus die Maus.

Aaaaaaber:

Mein Partner hat gegen den an ihn gerichteten Eink.St.Bescheid Einspruch eingelegt

Wenn der Einspruch noch läuft, ist eine Änderung der Veranlagungsart möglich. Die Anlage U macht bei der Zusammenveranlagung natürlich keinen Sinn. Und wenn die Frau da nicht unterschreibt, fkann er auch keine Unterhaltsaufwendungen ansetzen.

Antwort
von HilfeHilfe, 37

Hallo

über die Risiken hätte sich der Herr Beamte einlesen können. Es gibt simple Steuerrechner im Netz wo man inenrhalb 60 Sekunden seine ungefähre Steuerlast rechnen kann.

Was sagt den seine Ex dazu ? Hat sie ihrerseits die Vorteile genossen ?

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