Frage von GustaveGecco, 1.025

Einkommensteuererklärung 2014, Unterschied Gesamtbrutto - Steuerbrutto

Auf der mir vorliegenden Lohnsteuerbescheinigung gibt es nur ein Gesamtbrutto, in dem auch die steuerfreien Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit kumuliert wurden. Gebe ich diesen Betrag ein, würden diese steuerfreien Zuschläge im nachhinein versteuert werden, was unrichtig ist.

Früher gab es einen Unterschied, nämlich eine Zeile Gesamtbrutto und eine Zeile Steuerbrutto. Warum das geändert wurden, wissen nur die Götter.

Wie kann ich nun dem Finanzamt kundtun, dass in meinem Gesamtbrutto steuerfreie Zuschläge enthalten sind? Reicht eine Kopie der Dezember-Lohnabrechnung 2014?

Antwort
von GustaveGecco, 1.007

Du bist der typische Nichtversteher und Besserwisser.

Die Dezember-Abrechnung beinhaltet die kumulierten Werte des gesamten Abrechnungsjahres, wobei Gesamtbrutto und Steuerbrutto getrennt aufgeführt werden. Die Differenz zwischen beiden Beträgen wäre das steuerfreie Einkommen für Sonntag- und Feiertagarbeit. 'Ein Blick und man kann das

erkennen. Würde nun das Bruttogehalt der Lohnsteuerbescheinigung nicht dem Steuerbrutto entsprechen, so wüsste jeder Finanzbeamte, das hier ein Fehler vorliegt. Also sowohl Lohnsteuerbescheinigung und ZUSÄTZLICH die Dezemberabrechnung 2014 dem Finanzamt vorlegen.

Zu Deiner Information: Ich habe mehr als 30 Jahre im Lohn- und Personalbüro für zwei Konzerne gearbeitet und weiß, dass meine Mitarbeiter für solche

Bescheinigungen keine Zeit hatten. Vielleicht sieht das bei Currywurstbuden anders aus.

Antwort
von vulkanismus, 839

Das ist Sache des Arbeitgebers.

Sonst könnte doch jeder Arbeitnehmer behauptet, dieser oder jener Betrag wäre steuerfrei.

Also auf zum Lohnbüro.

Kommentar von GustaveGecco ,

In meiner Frage erwähnte ich folgendes:

Reicht eine Kopie der Dezember-Lohnabrechnung 2014?


Gibt es noch einen "echteren" Beweis als diesen Nachweis, nämlich die Lohnabrechnung des letzten Monat des Jahres

mit all seinen kumulierten Werten, der vom Lohnbüro des Arbeitgebers erstellt wurde?


"Also auf zum Lohnbüro" ist ein realitätsfremder Vorschlag. Aber typisch für Plattformen wie diese. Ähnlich unbrauchbare Antworten bekommt man auch auf GuteFrage.net. Also dann lieber den Mund halten. 

Wenn man dem Lohnbüro mit der Bitte um Filterung der steuerfreien Zuschläge kommt, wird man des Büros verwiesen!




Kommentar von vulkanismus ,

"Also dann lieber den Mund halten" - das bleibt Dir unbenommen.

Was willst Du mit der Lohnabrechnung für einen Monat beim Finanzamt?

Lachkrämpfe auslösen?

Ich weiss zwar nicht, in was für einer Bude Du arbeitest. Mich jedenfalls hätte nie jemand des Lohnbüros verwiesen.

Wenn Du also keinen Rat von jemandem annehmen willst, der mit Sicherheit seeehr viel mehr Ahnung von der Materie hat, dann mach Deine Steuererklärung und zahle nach.

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