Frage von amazone,

Einkommensteuer Rückzahlung und Verbraucherinsolvenz

Befinde mich im dritten Jahr der Verbraucherinsolvenz. die ersten beiden Jahre machte ich auch eine Einkommensteuer, die jedoch nicht auf meinem Konto landete, in diesem Jahr bekam ich sie auf mein Konto. Darf ich das Geld nun behalten, oder muss ich es der Treuhänderin melden und überweisen? Vielen Dank im Voraus

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von billy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Im Verbraucherinsolvenzverfahren müssen die Schuldner ihr Vermögen und sechs Jahre lang das pfändbare Einkommen an einen vom Gericht bestellten Treuhänder abgeben. Die eingesammelten Beträge werden zunächst für die Verfahrenskosten verwendet und anschließend an die Gläubiger verteilt. Erfüllen die Schuldner die gesetzlich geregelten Verhaltenspflichten, erlangen sie nach sechs Jahren die Restschuldbefreiung. Die noch offenen Verbindlichkeiten werden ihnen erlassen.

Antwort
von aktiendreher,

In jedem Falle sollte man es dem Treuhänder, Insolvenzverwalter melden. Aber es zählt nicht zum Einkommen.

Antwort
von wfwbinder,

Da stellt sich die Frage Einzelveranlagung, oder Zusammenveranlagung (also verheiratet).

Die Zuflüsse der beiden ersten Jahre, die nciht gemeldet wurden, können bereits Deine Restschuldbefreiung gefährden.

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