Frage von sagittarius1973 31.03.2012

Einkommenssteuererklärung - Verbrauchskosten der Mieter auf das eigene Einkommen anzurechnen?

  • Hilfreichste Antwort von EnnoBecker 03.04.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also du hast hier zwar nicht geschrieben, was du nun eigentlich willst, aber ich gehe davon aus, dass dir der Bescheid nicht gefällt und du eigentlich fragen wolltest, wie du dagegen vorgehen kannst.

    Das ist ganz einfach:
    Du setzt dich hin, schreibst einen Brief an das Finanzamt (und zwar innerhalb eines Monats nach Zugang des Bescheides an dich) und schreibst in etwa:

    ".....lege ich gegen den Bescheid über Einkommensteuer Einspruch ein. Der Einspruch richtet sich gegen die Erhöung der erklärten Mieteinkünfte [hier folgen entsprechend nähere Informationen wie die aus dem Sachverhalt da oben]."

    Wenn eine Zahllast besteht, beantragst du auch noch die Aussetzung der Vollziehung in der Höhe des Unterschieds zwischen der richtigen und der bisher festgesetzten Steuer.

    Und höre nicht auf den komischen robinek, sonst vergeht vielleicht die Einspruchsfrist und du bleibst nur zweiter Sieger.

  • Antwort von Meandor 04.04.2012

    Warum um die Verbrauchkosten erhöht?

    Im Regelfall streicht das Finanzamt nur die Zuführung in die Rücklage aus den Werbungskosten raus.

    Grundsätzlich gehören bei einer Vermietung auch die Nebenkosten zu den Einnahmen bzw. Ausgaben, sofern sie über den Vermieter abgewickelt werden.

    Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Mieter Dir bei der Nebenkostenabrechnung etwas nachzahlen musste. Diese Nachzahlung ist bei Dir als Einnahme zu erfassen, ist ja kein Problem, da Du die Ausgaben auch als Werbungskosten abgesetzt hast. Es ist zwar ein Nullsummenspiel, aber halt auf mehrere Jahre verteilt.

  • Antwort von robinek 01.04.2012

    Da liegt mit Sicherheit ein Fehler seitens des Finanzamtes vor! Das sind Kosten welche der Mieter zu tragen hat, also für Dich soweit Du Kosten vorstrecken musst, durchlaufende Kosten. Sprich zunächst mit dem Finanzamt darüber. Notfalls, wenn Du nicht rechtsschutzversichert bist und somit Deinen Anwalt um Rat fragen kannst mit Haus und Grund

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