Frage von iphoner, 325

Ein Ehepartner selbständig - einei Steuerklasse III - fallen da am Jahresende eher Nachzahlungen an?

Wie ist das tendenziell mit Nachzahlungen - wovon hängen die ab? Eine Freunding berichtete mir, sie habe Steuerklasse III, ihr Mann ist selbständig. Mit jedem Steuerbescheid wurden bei ihr in den letzten Jahren Nachzahlungen fällig. Wie kommt das, wovon hängt das ab?

Antwort
von wfwbinder, 297

Na ja, bei dem der mit Steuerklasse III hat, werden alle Freibeträge der Familie berücksichtigt.

Das Einkommen des selbständigen kommt dazu.

Verdient er was, muss man nachzahlen. Macht er Verlust, gibt es was zurück.

So ist das eben.

Wenn er Gewinn macht beginnt die Steuer auf sein Einkommen mit dem Grenzsteuersatz des Einkommens aus der abhängigen Beschäftigung.

Aber das ist einfach über einen der Steuerrechner im netz vorab zu ermitteln und kann entsprechend zurück gelegt werden.

Antwort
von Mikkey, 322

Eine Nachzahlung ist fällig, wenn im Jahresverlauf zuwenig Steuern gezahlt wurden.

Wenn so etwas regelmäßig vorkommt, dürfte das daran liegen, dass der Gewinn aus der Selbständigkeit vopn Jahr zu Jahr steigt.

Üblicherweise verlangt das Finanzamt nach einer Nachzahlung Vorauszahlungen, so dass die gesamten in Jahresverlauf gezahlten Steuern weitgehend zutreffend sind.

Antwort
von freelance, 248

wieso bei ihr? Das sollte doch beide treffen.

Wenn sie die III hat, er selbständig, dann kommt es darauf an, was er verdient, welchen Gewinn er macht. Nachdem man davon ausgehen kann, dass er einen Gewinn erzielt, wird es zu Nachzahlungen kommen. Ich gehe auch von einer gemeinsamen Veranlagung aus.

Es sollte jedoch nicht nur Nachzahlungen geben, sondern auch Vorauszahlungen. Wer nachzahlt in dieser Konstellation, der bekommt mit dem Bescheid auch Vorauszahlungen mitgeteilt für die Einkommensteuer und den Soli.

Kommentar von EnnoBecker ,
Das sollte doch beide treffen.

Richtig.

Schließlich zahlt sie wegen der Steuerklasse ja zuwenig Steuern - bezogen auf ihr Einkommen - voraus. Und er zahlt wahrscheinlich gar nichts voraus.

Kommentar von LittleArrow ,
er zahlt wahrscheinlich gar nichts voraus

Bei "meinem" Finanzamt wäre das eher unwahrscheinlich, wenn - wie in der Frage gesagt - seit einigen Jahren diese Nachzahlungen fällig waren. Die sind bei mir leider ganz rabiat, aber mit guten Argumenten wird der Vorauszahlungsbetrag auch angepaßt.

Kommentar von vulkanismus ,

Das ist bei jedem Finanzamt unwahrscheinlich, weil dies nämlich nichts mit einem Haus, sondern dem bundeseinheitlichen Programm zu tun hat.

Wenn du mit Anpassung eine nach unten meinst, so kannst Du Argumente vergessen. Zahlen sind notwendig.

Kommentar von LittleArrow ,

Die Argumente werden nicht bundeseinheitlich vorgetragen, sondern individuell dem Finanzamt. Ich habe meine Argumente nicht vergessen, sondern erfolgreich vorgetragen. Die Zahlen waren nur eine Konsequenz. Du mußt ja schon erläutern, warum z. B. der Einnahmeüberschuss im laufenden Jahr voraussichtlich Null sein wird.

Kommentar von vulkanismus ,

ich weiss ja nicht, wieviele Vz Du schon herabgesetzt hast.

Aber ich kenne keinen Beamten, der dies aufgrund von Argumenten tun würde (Dienstpflichtverletzung).

Dies geht sogar soweit, dass Du eine vorläufige EU-Rechnung für ein vergangenes Jahr vorlegen musst.

Kommentar von LittleArrow ,

Aber ich kenne keinen Beamten, der dies aufgrund von Argumenten tun würde (Dienstpflichtverletzung).

Von Dir nehmen sie lieber Bargeld?

Kommentar von vulkanismus ,

Du zeigst hier, dass Du wenig Ahnung hast, wirst deswegen blossgestellt und Dir fällt nur der Versuch der Beleidigung ein?

Da Du ja kein Schnellmerker bist: Ich war derjenige, der Vorauszahlungen auf Antrag herauf- bzw. herabgesetzt hat.

Und ich habe nie Bargeld genommen. Bei uns zahlt man noch in Naturalien.

Kommentar von betroffen ,

"Mit jedem Steuerbescheid wurden bei ihr in den letzten Jahren Nachzahlungen fällig."

Das ist nur so eine Redewendung, das machen viele Frauen so (und einige Männer auch).

Mein Wohnzimmer ist..., mein Garten muss..., mein neues Badezimmer hat... ...obwohl sie einen Partner und oder auch Kinder haben.

Antwort
von vulkanismus, 190

Sowas lernt man selbst in der Hauptschule. Logisch, dass Gewinne zu versteuern sind.

Nicht bei ihr wurden Nachzahlungen fällig, sondern bei dem Ehepaar.

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