Frage von ledexter,

Eigentumswohnung mit Hilfe der Eltern finanzieren ?

Hallo liebes finanzfrage.net Forum,

ich bin gerade auf der Suche nach einer Eigentumswohnung und habe heute auch die geeignete Immobilie gefunden. Ich bin Selbstständig im Musikbereich und habe seit vor 2 1/2 Jahren mein Studium beendet. Richtig lukrativ läuft es für mich erst 1,5 Jahren, daher kann ich bei einem Immobilienkredit kein wirklich großes sicheres Einkommen nachweisen.

Ich habe bereits über 20% Eigenkapital für die Immobilie. Und mein Vater (arbeitet in der Automobilindustrie, gutes Einkommen) würde für mich beim Kredit bürgen, bzw diesen mit mir zusammen aufnehmen. Wie kann man das am besten machen?

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Antwort
von Franzl0503,

ledexter:

Macht der Darlehensgeber die Verbürgung durch deinen Vater zur Auflage, solltest du Wert darauf legen, dass Bürgschaftsumfang auf den Teil des Darlehens beschränkt wird, der außerhalb der üblichen Beleihungsgrenze des Darlehensgebers liegt. Lass dir und deinem Vater von der Bank bestätigen, dass der Bürge aus der Bürgschaft entlassen wird, sobald deine (verbesserte) Bonität das Darlehen ohne Bürgschaft zulässt oder das Darlehen auf einen bestimmten Betrag zurückgeführt ist.

Antwort
von HerrGaubel,

Ich würde das nicht über eine Bürgschaft regeln. Wenn etwas schief geht ist das immer ein großes Problem und besonders wenn es in der Familie geregelt werden muss steht da oft ordentlich Ärger ins Haus. Ich würde auch eher die Methode empfehlen, dass dein Vater die Immobilie selber kauft und dir dann überlässt.

Antwort
von Julia23,

Wenn das vertrauensverhältnis sehr gut ist, bietet sich folgendes an:

  • Dein Vater kauft die Immobilie alleine
  • und vermietet diese verbilligt (mindtestens 70% der ortsüblichen Miete) an Dich
  • dann kann er die Kosten (Abschreibungen) steuerlich absetzten und etwas steuern
  • und wenn Du indirekt über die Mietzahlungen quasi die Bude abbezahlt hast, könnte der Vater dir die ETW schenken, hier fallen dann nochmals Notar+Grundbuch kosten an

Ihr solltet die Vermietung aber ernst nehmen und alles Regeln wie bei einem normalen Mieter. Kommt es zum streit, so hast Du immerhin in Deiner Wunschimmobilie günstig zur Miete wohen dürfen.

Antwort
von robinek,

Was spricht dagegen wenn Dein Vater diese Wohnung zunächst auf seinen Namen kauft? Wenn er ein "gutes Einkommen" hat ? Ansonsten würde ich mich halt von Fachleuten beraten lassen. Kenne Dein Einkommen nicht und wieviel sind 20% Eigenkapital von welchem Kaufpreis einer/Deiner Wunschimmobilie. Beratung lohnt sich auf alle Fälle und kostet zunächst nichts

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