Frage von unwissenderuser,

Eheleute leben in Scheidung, Ehemann verstirbt während der Scheidung.

Folgender Fall: Der Ehemann hat die Scheidung eingereicht, stibt vor mündlicher Verhandlung. Setzt Freundin als Alleinerbin ein. Diese schlägt das Erbe aber aus. Die Nochehefrau kann laut Gesetz nicht mehr das Erbe antreten, da die Scheidung eingereicht ist. Die Nochehefrau lebt unter dem Existensminimum. Wer kommt für die Kosten der Bestattung auf. Muss sich die Nochehefrau um die Bestattung kümmern?

Antwort von Lissa,

Wenn sie noch nicht rechtsgültig geschieden war, hat sie jedenfalls einen Anspruch auf Witwenrente.

Kommentar von soulangels,

einer frage wenn beide ehepaare die scheidung eingewilligt haben aber die scheidung noch nicht vollzogen ist wegen fehlende daten ..... bei der erste scheidungsgericht ist die scheidung nicht durch gegangen .....scheidungstermin ist verschoben worden und inzwischen steht kein neuer scheidungstermin fest . falls einer oder andere ehepartner sterben sollte bevor die scheidung überhaupt vollzogen werden konnte steht da wirklich der eine oder der andere ehepartner witwenrente zu und erben tut er auch ? habe ich das richtig verstanden ? wo kann man sich erkundigen ?

Antwort von unwissenderuser,

Stimmt, es kommt hier wirklich aufs Detail an. Beide Eheleute haben Prozeßkostenhilfe für die Scheidung bewilligt bekommen. Das Trennungsjahr war bereits vollzogen. Es steht nur noch der Versorgungsausgleich der Rentenkasse aus. Anzumerken wäre hierzu noch, dass die getrenntlebende Ehefrau einen Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Nochehemann zugesprochen bekommen hat.

Antwort von demosthenes,

Entscheidend ist hier, ob die Scheidungsvoraussetzungen bereits gegeben waren:

Der Erbausschluss setzt also voraus,

  • dass beide Partner der beabsichtigten Scheidung bereits zugestimmt und

  • dass das Trennungsjahr bereits abgelaufen war.

Hier kommt es wirklich auf die Details an!

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