Frage von Buhler,

Ehefrau hat bisher nur so im Betrieb mitgearbeitet, doch steigt die Rente nicht, wie anstellen? Rat?

Meine Ehefrau hat in meinem Betrieb immer nur so mitgeschafft, ich hatte das Geschäft neu begonnen, da war jeder Euro knapp. Doch ihre Rente steigt so natürlich nicht, wir haben 2 Kinder und davor war sie auch ein paar Jahre in Arbeit. Jetzt läuft das Geschäft besser, wie soll ich sie anstellen? Was ratet Ihr? 450-Euro-Basis oder mehr? Vollzeit (wie sie annähernd schafft) kann ich nicht zahlen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rentenfrau,

Wenn Deine Frau bisher "nur so" mitgeschafft hat, sind das natürlich keine Beitragszeiten in der Rentenversicherung, sie wäre als im Fall von Erwerbsminderung wohl nicht abgesichert, auch bei Krankheit wird sie kein Krankengeld und falls der Betrieb nicht mehr klappt, auch kein Arbeitslosengeld I bekommen, da sie nicht eingezahlt hat, sie wäre dann sofort auf Hartz IV - ein tiefer Fall von Selbständigkeit auf Hartz IV. Daher würde ich Dir raten, stell sie so an, als wäre sie eine normale Mitarbeiterin, nach den Stunden die sie arbeitet und zu einem vernünftigen Gehalt, dann ist sie in der Sozialversicherung drin. Ob sie von dem Geld dann die Haushaltskosten (die ja eh anfallen) bestreitet, müßt Ihr untereinander ausmachen. Falls das zuviel ist, dann zumindest über der 450-Euro-Grenze, damit sich auch eigenständig kranken- und in der Arbeitslosenversicherung abgesichert ist.

Kommentar von Buhler ,

vielen Dank Rentenfrau

Antwort
von senior9,

Beide bisherigen Antworten sind in keinster Weise empfehlenswert, wenn der Ehemann freiwillig gesetzlich versichert ist. Da die Ehefrau in diesem Fall kostenfrei familienversichert ist, würden Anstellungen auf Steuerkarte oder auf 450,- Euro Basis unnütze Sozialkosten verursachen. Es empfiehlt sich daher, dass die Ehefrau den Mindesbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung - derzeit 85,05 Euro - einzahlt.

Antwort
von obelix,

eigentlich ist doch klar: je mehr du ihr bezahlst bei einem RV-pflichtigen Job, desto mehr wird sich das auswirken auf den Rentenanspruch. Klar ist aber auch, dass dadurch dein Gewinn sinken wird. Oder du kannst dir selbst weniger zahlen. Bist du auch sozialversicherungspflichtig in deinem Betrieb angestellt?

Wenn du dir als Konsequenz weniger zahlen kannst, dann senkst du damit indirekt deine Rentenhöhe.

Das könnte man als Nullsummenspiel sehen. Oder linke Tasche, rechte Tasche.

Spielt man auch eine Scheidung durch, so erhöhst du durch Festanstellung und hohe Gehaltszahlung an deine Frau deinen Anspruch auf ihre Rente - oder verringerst dadurch ihren Anspruch auf deine :)

Oder du drehst den Spiess komplett um: du zahlst ihr sehr viel, du gehst auf Minijoblevel :)

Kommentar von Buhler ,

Danke.

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