Frage von nikki1024 26.01.2012

Durchschnittliche Gewinnbeteiligung der Geschäftsführer beim StartUp

  • Antwort von obelix 27.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    nachdem bei so einer Frage und der Entscheidung die Gesellschafter mitreden (ihr seid ja Geschäftsführer), werdet ihr den Vertrag auch mit dem Investor besprechen müssen.

    200 Euro halte ich für absurd, vor allem auch das nebenberufliche. Wer macht denn bitte die Arbeit? Wer leitet die Firma?

    Wenn die Firma keinen Gewinn (vor Steuern) erwirtschaftet, dann werdet ihr 0% bekommen. Und ohne den Businessplan zu kennen, kenne ich auch die Grössen nicht, die Bezahlung der anderen Mitarbeiter etc.

    Damit ist eine Aussage schwer möglich. Ich könnte aus dem Bauch sagen: nehmt max 50% des Gewinns (vor Steuern) als Tantieme für euch - nur welche Aussagekraft hat das?


    Bei dem Thema würde ich einen Steuerfachmann hinzuziehen, denn es gibt verdeckte Gewinnausschüttungen. In dem Bereich seid ihr schnell angekommen und das mag das Finanzamt gar nicht gerne.

  • Antwort von FREDL2 28.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ihr wollt das tatsächlich ohne Steuerberater durchziehen? Dann gute Nacht! Bei der ersten Betriebsprüfung fliegt euch das Ding um die Ohren.

    Gerade die GmbH bietet derart viele Fallstricke, ein steuerlicher Laie kann das nicht leisten. Ob neben- oder hauptberuflich spielt überhaupt keine Rolle - sofern der unabdingbare Geschäftsführervertrag das hergibt. Und sehr viele andere Sachen mehr.

  • Antwort von EnnoBecker 27.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich hab lange über der Frage gesessen und drauf rumgedacht. Was ist wohl gemeint? Ich weiß es bis jetzt noch nicht genau.

    Eine Gewinnausschüttung kann der GF nicht bekommen, sondern nur die Gesellschafter. Nun steht da aber Gewinnbeteiligung und nicht -ausschüttung, aber ist das auch gemeint? Es liest sich irgendwie so, dass die GF auch gleichzeitig Gesellschafter sind. Also GGF.

    Eine Gewinnbeteiligung ist natürlich Arbeitslohn. Der gängige Begriff hierfür lautet Tantieme. Bei GGF ist hier eine steuerliche Begrenzung zu beachten, die ich aber hier nicht erläutern mag, sonst sitze ich noch am Abend daran und beantworte Rückfragen. Besprecht das lieber mit dem Steuerberater.

    Bei Missachtung der steuerlichen Regeln wird bei falschen Tantiemen eine vgA fingiert mit der Folge, dass die Gesellschaft sie nicht als Aufwand absetzen kann und die GGF sie als Kapitalvermögen versteuert, aber nicht mit dem Abgeltungssteuersatz, sondern mit dem persönlichen.

    Heißes Eisen, das man nicht ohne Schutzhandschuhe, auf denen groß "Steuerberater" steht, anfassen sollte.

  • Antwort von TopJob 27.01.2012

    So pauschal kann man das nicht einfach sagen. Die Frage ist, ob ihr in den ersten Jahren überhaupt eine Gewinnausschüttung durchführen wollt oder lieber das Geld reinvestieren wollt. Schließlich ist in der Anfangsphase die Finanzierung des Unternehmens fast das größte Problem. Die Frage ist zudem, was im Vertrag mit dem Investor geregelt ist.

    Alles in Allem bin ich nicht der große Fan von fixen Ausschüttungvereinbarungen, vor allem dann nicht, wenn man auf das Geld nicht dringend angewiesen ist (als nebenberufliche Tätigkeit sollte das der Fall sein).

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