Frage von Becciiileiin, 5

Durch Mutterschutzgesetz probleme Arbeitszeiten

Guten Tag, wie schon einmal geschrieben, absolviere ich eine schulische Ausbildung und arbeite nebenbei im Einzelhandel. durch die Ausbildung kann ich immer erst um 17 uhr bei meinem Nebenjob anfangen. Durch das Mutterschutzgesetz darf ich ja nun statt 21 nur noch bis 20 Uhr arbeiten. Kann der Chef mir daraus einen Strick drehen und verlangen, dass ich dafür eher anfange, was dann aber zu Problemen in meiner Ausbildung führen würde. Sollte ich da kaltschnäuzig sein und meinem Chef klar machen, dass die Ausbildung vor geht und es nicht mein Problem ist, dass ich nicht mehr so wie geplant arbeiten kann. Welcher Job geht in dem fall vor? Kann der Chef von nebenjob verlangen, dass ich meine Ausbildung zurückstelle? ich habe wirlich Angst dass das zu großem Ärger führen könnte. vielen dank im vorraus. ich bin für jeden Rat dankbar

Antwort
von Primus, 2

Also für mich steht ganz klar fest, dass Deine Ausbildung das wichtigste für Dich ist.

Kaltschnäuzigkeit wird Dich bei dem Minijob nicht weiterbringen. Versuche besser mit dem Chef eine Einigung über Deine Stunden zu erzielen.

ich weiß jetzt nicht, wie oft in der Woche Du dem Minijob nachgehst, aber vielleicht lassen sich diese Stunden über mehrere Tage verteilen, sodass Du zwar öfter erscheinen musst, aber insgesamt nicht über die vereinbarten Stunden kommst.

Kommentar von Becciiileiin ,

Danke für die schnelle Antwort. ich kann leider nicht an mehr Tagen arbeiten, weil ich sogar 2 mal die Woche bis 19 uhr bei meiner Ausbildung bin. Natürlich möchte ich unbedingt eine vernünftige einigung mit meinem Chef finden, habe halt nur Angst was ist, wenn es hart auf hart kommt. dass ich sozusagen gezwungen bin zu kündigen, weil es anders nicht machbar ist. vielen dank

Kommentar von vulkanismus ,

Bloß nicht selbst kündigen. Soll er doch.

Kommentar von Primus ,

Genau so ist es. Denn auch bei einem Minijob besteht Mutterschutz und der Arbeitgeber ist verpflichtet, sein möglichstes zu tun, um das Beschäftigungsverhältnis aufrecht zu erhalten.

Antwort
von tulpe77, 3

deine Arbeitszeit sollte vertraglich geregelt sein.

Probleme sehe ich bei der Ausbildung (aber das scheint geregelt). Und was ich noch sehe: du überschreitest die Gesamtarbeitszeit pro Tag, die gesetzlich erlaubt ist. Wenn das rauskommt, dann gibt es Ärger.

Antwort
von billy, 1

Nein das kann der Chef nicht verlangen. Die Ausbildung hat oberste Priorität.

Antwort
von Tina34, 2

was ist den im Arbeitsvertrag mit dem Nebenarbeitgeber geregelt?

Hast du eigentlich eine Genehmigung von deinem Ausbildungsbetrieb das du nebenbei arbeiten darfst? Wenn nicht ist das ein Kündigungsgrund!

Hast du mal die Stunden zusammen gerechnet? Ich habe die dumpfe Vermutung das dein 2. Arbeitgeber evtl. mit den Zeiten gegen die AZO verstößt da du am Tag zu lange arbeitest und dann gibts richtig ärger.

Kommentar von Becciiileiin ,

Hallo, danke für deine schnelle Antwort, natürlich weiß mein Ausbildungsbetrieb über meinen Nebenjob bescheid. die genauen Arbeitszeiten sind vertraglich nicht geregelt, nur die Wochenstd. und von den Stunden sind das miestens so 11-12 std, weil ich noch 3 std täglich zug fahre. danke dir

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