Frage von microgeo, 18

Droht Deutschlands Anlegern ein Demografieschock?

Auszug aus einem aktuellen Focus-Artikel:

"Wenn die Babyboomer (1964/65) in Rente gehen, lösen sie ihre Versicherungen ein: Rentenversicherung, Lebensversicherungen, Fondssparverträge, selbst gekaufte Aktien und Immobilien. Ihr Leben als Sparer ist vorbei, jetzt soll oder muss verprasst werden, was bisher auf der hohen Kante schlummerte. ... Das stellt die Versicherer und Vermögensverwalter vor Probleme: Niemand hat so hohe Versicherungs- und Sparguthaben wie die Rentnergeneration 2030. Die Versicherer werden verkaufen müssen: Fondsanteile, Anleihen, Aktienpakete. Der Markt wird mit Angeboten geflutet, die Nachfrager aber sind in der Unterzahl. Die Konsequenz: Die Preise sinken."

Wie seht ihr dieses Thema? Übertrieben oder ist da was dran?

Antwort
von Rat2010, 18

Da ist absolut nichts dran. Genauer gesagt ist es ein jeden 1. April immer wieder gerne hervorgeholter Aprilscherz.

Leute, die in Rente gehen, verkaufen ihre Aktien und Fonds so wenig wie ihre Immobilien. Aktuell dürfte vielmehr von dem, was derzeit in Aktien und Fonds geht, ein merklicher Teil von Rentnern stammen.

Wirklich hohe Vermögen hat mehr die Rentnergeneration 1998 und die sind weder an dem starken Anstige vor noch an der Krise nach der Jahrtausendwende merklich beteiligt.

Antwort
von billy, 17

Ich halte die Prognose für etwas übertrieben.

Antwort
von Kevin1905, 14

Wir bezeichnen so etwas als "Investmentporno".

Antwort
von Niklaus, 14

Ich halte diese Aussagen für Populismus.

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