Frage von peterke,

Drei Monate Wartezeit - hat man das auch bei einem Wechsel der Zahnzusatzversicherung?

Man findet ja wahrscheinlich doch manchmal ein Angebot, dass besser ist als das der eigenen Versicherung. Kann man dann bei einer Zahnzusatzversicherung einfach wechseln ohne eine Wartezeit zu haben?

Antwort
von Julia23,

Nein, der neue Vertrag beginnt von Neuem. Auch die ganzen Beschränkungen der Leistungen in den ersten Jahren muss man dann in Kauf nehmen, daher sollte man sich auch die Wahl der ZZV gut überlegen und nicht spontan irgendetwas abschließen.

Nur ganz weniger Tarife leisten von Anfang an, haben dafür aber auch hohe Einstiegshürden (umfangreicher Fragenkatalog mit ärtzlichen Untersuchungen)

PS: Hier eine info-seite zum Thema ZZV: http://www.waizmanntabelle.de/

Antwort
von ExpertTalk,

Ist ja auch irgendwo verständlich, dass man etwas warten muss. Schließlich will die Versicherung vermeiden, dass du zu Ihnen kommst und sofort krank bist. Mit 3 Monaten ist man sogar noch gut, ich habe auch schon von 6 Monaten gehört. So eine Wartezeit ist aber ok meiner Meinung nach.

Antwort
von Primus,

Du findest keine Versicherung, die sofort und ohne Wartezeit in Anspruch genommen werden kann.

Es besteht nur die Möglichkeit, dass akuter Behandlungsbedarf von der Leistung ausgeschlossen wird.

Kommentar von alfalfa ,

Ne, da ist einiges durcheinander. Siehe Posting von mir unten...

Antwort
von alfalfa,

Na, das geht ja drunter und drüber. Schauen wir doch mal in die Musterbedingungen die Grundlage sowohl für KV Voll Tarife als auch für Ergänzungstarife sind. Und da findet man zwei Wartezeiten:

  • 3 Monate auf alles (allgemeine Wartezeit
  • 8 Monate auf Zahnersatz (bei KV voll auch auf Brille, Schwangerschaft, Psychotherapie)

So, wechselt man innerhalb einer Gesellschaft von einem KV Voll Tarif auf einen Zusatztarif, können obige Wartezeiten entfallen.

Und es gibt auch Gesellschaften, die etwas anderes regeln als die Musterbedingungen und eine abweichende Regelung vorsehen bzw. Zeiten anrechnen.

Und noch eines was man wissen sollte: Hat eine Behandlung bereits begonnen so muss die Versicherung bezahlen zu bei der man war, als die Behandlung begonnen hat. Also, Augen auf und immer sauber sein bei den Gesundheitsfragen. Denn sonst gibt es gar nichts.

Antwort
von Vorsorgehelfer,

bevor hier länger hermgeraten werden muss: die Zahnzusatzversicherung sieht im Regelfall eine Wartezeit von 8 Monaten vor. Diverse Versicherer verzichten darauf wenn man einen aktuellen Zahnstatus (auf eigene Kosten) seines Zahnarztes vorlegt. Ein anderes Verfahren wäre von den Kosten her auch unkalkulierbar, weil sich dann viele Personen versichern würden die aktuellen Sanierungsbedarf haben. Dann würden die Versicherungsprämien - salopp formuliert - durch die Decke gehen, denn zahlen tut ja immer das Versichertenkollektiv.

Antwort
von mig112,

Nein!

Meines Wissens gibt es den bedingungsgemäßen Wartezeitentfall nur in der Krankenvollversicherung. Übrigens wäre es deutlich wichtiger, auf die Zahnstaffel der ersten 5 Jahre, als auf die paar Monate Wartezeit zu achten.

Kommentar von alfalfa ,

Beim Wechsel von KV Voll auf Zusatztarif ist auch Anrechnung der Wartezeit möglich.

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