Frage von adrian1980, 2

Dread Disease Versicherung als Freiberufler mit 56 noch sinnvoll?

oder lohnt sich das nicht mehr oder ist zu teuer?

Wenn man z.B. 300.000 EUR ausbezahlt haben möchte im Krankheitsfall?

Grüße

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von jsch1964,

Ob sich etwas gelohnt hat oder nicht, weiß man immer erst hinterher. Ich persönlich bin ein großer Freund der DD-Policen und habe meine eigene auch erst im letzten Jahr abgeschlossen (mit 48). Die Frage ist ja: Rechnest Du mit gravierenden gesundheitlichen Problemen in nächster Zeit? Wenn Dein Arzt noch keine Ahnung davon hat, wäre es tatsächlich eine gute Idee. ;-)

Es ist letztendlich auch immer eine Frage, womit man besser schlafen kann: Mit monatlichen Kosten oder mit monatlichen Einnahme-Ausfällen über eine längere Zeit. Du bist natürlich in einem Alter, in dem die Wahrscheinlichkeit für irgendein Ereignis ziemlich hoch ist. Daher läge auch Dein Beitrag für die genannte Summe bei ca. 850,- - 950,- Euro im Monat (Nichtraucherpreis). Das ist schon eine Menge Holz...

Wann ist es für Dich zu teuer? Ist der o.g. Preis schon drüber oder noch nicht?

Du kannst mir auch gerne eine private Nachricht schicken, wenn Du noch Fragen hast.

Kommentar von jsch1964 ,

Sorry, jetzt muss ich mich selber korrigieren. Das da oben war der RAUCHER-Tarif. (Häkchen falsch gesetzt)

Für einen Nichtraucher liegt der Preis bei ca. 480,- Euro (monatlich) für die nächsten 12 Jahre.

Kommentar von adrian1980 ,

ok, danke. kann man die DD auch steuerlch absetzen?

Kommentar von alfalfa ,

Theoretisch ja als Sonderausgaben. Doch die sind in der Höhe beschränkt. Meist sind die Höchstbeträge durch die KV Beiträge ausgeschöpft, so das das in der Praxis keine Berücksichtigung findet.

Kommentar von jsch1964 ,

Für normale Einkommensteurerzahler gilt das, was Alfalfa gesagt hat. Als Kapitalgesellschaft kannst Du allerdings so eine Versicherung für key-persons als Unternehmen abschließen. Das ist dann für das Unternehmen als Betriebsausgabe voll absetzbar (nach meinem Wissenstand).

Du bist Freiberufler, daher kannst Du wahrscheinlich diese Variante nicht nutzen, aber vielleicht hast Du ja Möglichkeiten, etwas in der Art zu konstruieren.

Kommentar von alfalfa ,

Guter Hinweis, nur sind dann im Erlebnsfall die Leistungen auch Einnahmen der Kapitalgesellschaft und zu versteuern.

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