Dispokredit mit einem normalen Kredit ausgleichen? Muss ich eine Zusatzversicherung nehmen?

gefragt von StyLeZ1986 am 17.10.2009 um 0:36 Uhr

Hallo liebe Community!!!

ich bräuchte dringend hilfe von euch, zu meiner Person ich bin 22 Jahre "noch" in der Ausbildung bis Januar übernommen werde ich bei erfolgreichem abschluss der Prüfung, Noten waren bis dahin sehr gut eigentlich.

Da ich momentan ca. 1000€ im Minus bin Dispokredit sozusagen, dachte ich mir das es schlauer wäre einen "normalen" Kredit zu nehmen von ca. 1100€ um das Konto auszugleichen und monatlich ca. 70€ abzubezahlen mit Sonderzahlung möglich wenn ich denn ausgeleert bin. Momentan verdiene ich ca. 650€ im 3ten Lehrjahr.

Meine Beraterin meinte das es ok wäre aber sie bräuchten eine Absicherung und versuchte mir eine Rentenversicherung oder eine Unfallversicherung anzudrehen die Rentenversicherung mit monatlich 45€ und Unfallversicherung mit ca. 22€ monatlich. Eine davon könnte ich mir sozusagen aussuchen, nun habe ich das so verstanden das ohne eine der genannten Versicherungen ich wohl keinen Kredit bekommen würde, muss ich so eine Zusatzversicherung nehmen? oder könnte ich noch irgendwelche Argumente bringen um mich davor zu drücken?

Vielen Dank schonmal an alle die mir Antworten!!!

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BankerChris
beantwortet von BankerChris am 17. Oktober 2009 23:25
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Ich würde an deiner Stelle schon einen Kredit aufnehmen, aber ich finde diese Versicherungskoppelung auch nicht sinnvoll.

Was allerdings wichtig wäre, ist eine Versicherung falls du Arbeitslos wirst, also wenn die Übernahme schief geht.

Ich würde deine Bank auch mal hinterfragen, warum du so einen hohen Dispo hast. Finde das bei 650€ brutto sehr hoch.

Und natürlich solltest du auch lernen mit Geld umzugehen, ich habe meinen Dispo in der Ausbildung nie auch nur angetastet.


FragMich24
beantwortet von FragMich24 am 17. Oktober 2009 06:03
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Hallo! Deine 'Beraterin' ist eine Verkäuferin, das musst Du immer im Blickwinkel haben. Dieses Koppelungsgeschäft würde ich nie mitmachen. Die angebotenen Versicherungen bilden keine Sicherheit, sondern sind nur höhere monatliche Kosten für Dich. Und Du wirst langfristig in die Verpflichtung genommen, selbst wenn der Ratenkredit mal abbezahlt ist.

Also, lehne das Abgebot ab und sei flexibel, suche Dir einen andere Bank.


anonym
beantwortet von Larkolas am 17. Oktober 2009 02:14
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Du könntest es a) bei anderen Banken versuchen b) in einer anderen Filiale versuchen, nicht alle Mitarbeiter sind so dreist wie deine "Beraterin".

Auf gar keinen Fall so etwas dazu abschließen, das kostet dich ja mehr als die Dispo-Zinsen!


Rentenfrau
beantwortet von Rentenfrau am 17. Oktober 2009 01:27
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Hallo Style, Deine Idee den teuren Dispokredit mit einem Ratenkredit abzulösgung ist gut. Aber versuche die Bank davon abzubringen, Dir dazu eine Versicherung anzudrehen, es sei denn, Du bräuchtest wirklich diese Versicherung.

Kommentar von StyLeZ1986 am 17. Oktober 2009 01:31

Hallo vielen Dank schonmal an beide die mir geantwortet haben. Rentenfrau könntes du mir vielleciht Tipps geben wie cih das anstellen könnte? die Bank bzw die Beraterin davon abzubringen mir eine Versicherung anzudrehen?

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 19. Oktober 2009 01:46

In meiner Antwort habe ich geschrieben, dass die Beraterin Dir mal erklären soll, wieso die von Ihr vorgeschlagenen, mehrjährigen Versicherungen für die Kreditvergabe hilfreich sein sollten. Die Rentenversicherung ist völlig irrelevant hierfür!

Du möchtest einen Kredit ohne diese Versicherungen, ansonsten möchtest diesen Kredit nicht, sondern die Bank wechseln!


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 17. Oktober 2009 01:18
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Deine Überlegung, den Dispo durch einen Ratenkredit abzulösen, ist richtig. Aber die Bank verdient weniger.

Das Verlangen einer Rentenversicherung zeigt, dass die Beraterin Dir etwas andrehen will. Denn die Rentenversicherung erfüllt definitiv nicht den Sicherungszweck der Bank. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass sie sagt "Rentenversicherung oder Unfallversicherung".

Frage die Bank nach dem gewünschten, zu versichernden Risiko (Tod, Unfall, Invalidität, Arbeitslosigkeit, Rente wegen Erwerbsminderung oder Alter).

Die Frage zeigt, dass es ihr um ganz andere Ziele geht!

Und frage, welchen Provisionsverdienst die Beraterin durch eine solche Versicherung bekäme und ob sie sich unbedingt zu Deinen Lasten bereichern will. Nimm zu diesem Gespräch noch jemand als Zeugen mit.

Frage sie, ob die Versicherungslaufzeit überhaupt in einem angemessenen Verhältnis zu der beabsichtigten Kreditlaufzeit steht



anonym
beantwortet von Haifisch am 17. Oktober 2009 08:57
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Hallo, einen Knebelvertrag ( Kredit gegen Versicherung ) würde ich auf keinen Fall eingehen. Ist auch sittenwidrig. Falls die Bank wegen der Geringfügigkeit des Betrages nicht umschulden will, dann lasse auf deinem Konto jeden Monat 100 Euro stehen, gehe dann jeden Monat zu deinem Bankberater und lasse den Dispo schrittweise um 100 Euro senken. Nach 10 Monaten hast Du dann den Dispo zurückgeführt. Sparst Bearbeitungsgebühren. Ist auch nicht viel teurer als eine Umschuldung.


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