Frage von Jaykob, 46

Dienstwagen / Abzug Arbeitszeit

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt:

Ein Monteur arbeitet seit mehreren Jahren als Dienstleister auf der selben "Baustelle". Seine Firma hat bei dieser Baustelle auch ein Zweigstellenbüro eingerichtet.

Die Wohnung des Monteurs sowie die Firma selbst befinden sich im selben Ort ca. 50km entfernt von der Baustelle.

Die Arbeitszeit des Monteurs beginnt erst dann, wenn er auf der Baustelle angekommen ist.

Der Arbeitgeber zahlt dem Monteur 6€ Steuerfreie sowie 12 € Steuerpflichtige Auslöse pro Tag.

Der Monteur hat die Erlaubnis abends das Firmen-Kfz mit nach Hause zu nehmen, bekommt dann aber pro Monat 2 Arbeitsstunden vom Bruttolohn abgezogen.

Frage: Ist das so überhaupt erlaubt?

Kann der Monteur das irgendwie in der Steuererklärung geltend machen?(Kilometer/Entfernungspauschale, Dienstreise etc.)

Wie sieht es mit Verpflegungsmehraufwand (8h, 14h, 24h) aus?

Zählt die Zeit zwischen Wohnung und Baustelle auch? Also bei einer Arbeitszeit von 11 Stunden + 1 h Autofahrt z.b.

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Antwort
von Broni, 46

Das hört sich so an, als sei der Monteur selbständig und das KFZ würde der Firma des Auftraggebers gehören. In diesem Fall ist zunächst in die vertragliche Vereinbarung zu schauen, die einem solchen Arragement zugrunde liegen sollte.

Dazu gehört auch die Festlegung, wann die Arbeitszeit beginnt und wann sie endet und wie der Nachweis geführt wird.

Die "Essenz" eines solchen Vertrages kann dann sowohl steuerlich als auch arbeitsrechtlich bewertet werden.

Antwort
von billy, 37

Der Kollege bekommt eigentlich mehr vergütet als es ihm zusteht. Weiß nicht wie der Arbeitgeber das verbucht, aber Auslöse von 6 und12 € proTag wenn der Arbeitsort und der Wohnort des AN sich in der selben Stadt befinden ist schon abenteuerlich. Die Erlaubnis das Firmen Kfz. Mit nach Hause nehmen zu können ohne eine Pauschale oder steuerliche Berücksichtigung? Kann der Arbeitgeber so handhaben nur so verbleiben sämtliche Kosten bei der Firma. Wenn der Mitarbeiter der ja für die Fahrten zur ersten Arbeitsstätte keine eigenen Kosten hat weil er ja das Firmenfahrzeug nutzen kann nun glaubt für diese Fahrten auch noch mit der Entfernungspauschale Werbungskosten geltend machen zu müssen, dann wird er unausweichlich auf die Nase fallen.;))

Kommentar von vulkanismus ,

Selbstverständlich kann er die Entfernungspauschale geltend machen.

Die ist nämlich - entgegen billys persönlicher, aber unfachmännischen Meinung - nicht von entstandenen Kosten abhängig.

Wie der Name schon sagt, steht sie jedem zu, der eine Entfernung überbrückt.

Kommentar von billy ,

Du willst wirklich allen Ernstes behaupten der Fragesteller kann für die Fahrten von seiner Wohnung zur regelmäßigen Arbeitsstätte mit dem Firmen-Kfz. Die Entfernungspauschale geltend machen???

Kommentar von ffsupport ,

Hallo billy und vulkanismus,

in einer Community kann es immer wieder zu Mißverständnissen und unterschiedlichen Meinungen kommen. 

Wir sind der Meinung, die Community ist groß und demokratisch genug für unterschiedliche Ansichten und Meinungen. 

Beleidigungen und ausfallende Bemerkungen sind hier aber nicht erwünscht. Ein freundlicher Ton, Respekt und Höflichkeit gegenüber anderen Communitymitgliedern sind uns wichtig und ich bitte Euch beide darauf Rücksicht zu nehmen!

Und bitte beachtet: die Antworten auf finanzfrage.net werden nicht auf ihre Richtigkeit hin geprüft.

Viele Grüße

von Ria vom finanzfrage.net-Support

Kommentar von vulkanismus ,

Ich behaupte das nicht - das steht so im Gesetz - was ich schon erwähnte - es geht nicht um entstandene Kosten - es geht um die Entfernung - respektvoll ausgedrückt für jedermann verständlich, oder?

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