Frage von joachimcarola3, 9

darf ein dinglicher Schuldner seine Grundschuld erhöhen, um die erste Grundschuld abzuösen?

Wir haben in Ostberlin 1995 ein Grundstück bebaut mit einem viergeschoßigem Miethaus 1903 aus rückgabepflichtgem Volkseigentum zurückbekommen. Wurden zum Zwecke der Wiederherstellung der Vermietbarkeit von Berlin an Lösungen im Stadtteil herangeführt. Das war ein Treuhänder des Landes Berlin, der Grundstücke suchte um für eine Randgruppe sozialverträgliche Mietwohnungen zu schaffen, für Leute, die auf dem freien Markt keine Chance haben eine zu bekomen. Auf der Grundlage eines Pachtvertrages wurde das gemacht. Drei Anträge unterschreiben mussten wir bei einem Notar. 1). Die Eigentümer, eingetragen im Grundbuch Dorotheenstr. 16 12557 Berlin verpflichten sich am 12.09.97 Ur. Nr. 112/97 die Durchführung von Modernisierungs- u. Instandsetzugnsarbeiten des Vertrages vom 23.06.1997/22.08.1997 auf die Dauer von 25 Jahren ab Schlußabnahme der Baumaßnahme von ComboBau gGmbH ausführen zu lassen u. die Besetzung der Räumlichkeiten dem Land Berlin einzuräumen. 2) 177.538,44 Eur mit 8 % Zins werden bestrangig für die herrschende IBB eingetragen in Abt II & III. 3) Am 23. 09. 98 verpflichten sich die Eigentümer 1.157.000,00 DM für die Landesbank Schleswig-Holstein Girozentrale Kiel mit 15 % Zinsen vollsteckbar nach § 800 ZPO Rang vor Abt. III Nr.: 1 eintragen zu lassen als dingliche Grundschuld Ur. Nr.143/98 Notar Thoms Berlin .Im Jahr 2005 wurde mangels Masse ComboBau aufgelöst. Sie gab aber ihren Besitz aus pachtvertrag nicht heraus. Beschlagnahmt wurden die ihr bis dahin zugeflossenen Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen im Jan. 2006.Zwangsverstiegert wurde das Pfandobjekt am 13. Okt. 08. Den Zuschlag in Höhe von 592.000,00€ bekam die Ambiente gmbh Büxensteinallee 24 12527 Berlin. Am 7. Jan. 09 wurde der Ausfall verteitl. Am 12. 02. 09 wurde die Wiederversteigerung eingetragen, am 12. 02. 09 wurden wieder die einnahmen der Mieten einer Beschlagnahme unterzogen. Die Mieter waren aber noch gar nicht entlassen worden aus der Zwangsverwaltung von RA Roland Titz. Am 12.02.09 übernahm aber such die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam eine Bürgschaft in Höhe von 725.000,00 Eur mit 18 % Zinsen. Am 25.02.09 hat ein unbekannter Beamter im Wege des Verwaltungzwangsverfahrens eine Folge-sicherungshypothek in Höhe von 27.442,00Eur unter lfd. Nr. 4 in Abt.DREI eintragen lassen. Die Urzeit ist nicht aus dem Grundbuchauszug zu erkennen. Unklar ist, ob am Tag 20. 03. 09 vor den Löschungen der Grundeigentümer und deren dinglichen Grundschulden von beiden der IBB und der HSH je eine Löschungsbewilligung vorlag, wenn ja ob die überhaupt ausreichte, weil keine Löschungsbewilligung der Rechtsträgergemeinschaft vorlag für deren Vertragsurkunde Nr.: 112/97 Wohnungsbesetzungsrecht!!! Vertrag ist eine gegenseitige Bindung! Verträge sind einzuhalten! Warum finden wir keinen Rechtsanwalt, der bereit ist über unsere Rechtsschutzversicherung diese Rechtsansprüche aus Art. 34 GG durchzusetzen? Wer kann der Spekulativen Verkauf des Pfandobjektes verhindern?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo joachimcarola3,

Schau mal bitte hier:
Recht BGB

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