Frage von horstkrusch, 25

Bufti

Hallo,ich Arbeite zur Zeit als Bufti und bekomme dafür 200 € Taschengeld. Das Amt zieht 140 € als berechenbares Einkommen ab,so das ich nur 60€ erhalte. Ich erhalte Grundsicherung seit meinem Schlaganfall und habe einen Schwerbeschädigten ausweis mit 60%.Wer kann mir weiterhelfen.

Antwort
von VirtualSelf, 10

Im Alg2-Bezug (nach SGB II) hast du auf deine Aufwandsentschädigung einen Freibetrag von 200€ (§ 11 b Abs. 2 Satz 3 SGB II).

Wie es in der Grundsicherung aussieht (nach SGB XII), kann ich dir nicht sagen.

Antwort
von Gaenseliesel, 6

Bufti - ?????? als was bist Du beschäftigt ? K.

Kommentar von horstkrusch ,

Ich arbeite in einer Senioreneinrichtung und mache dort Kinovorführungen und betreue die Senioren beim Tanzen u.s.w.

Kommentar von Gaenseliesel ,

Aaaha, ok ! Man lernt immer wieder zu ;-)

Es kommt darauf an, welche Art von Grundsicherung Du beziehst ! Lebst Du vom Arbeitslosengeld II, stehst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und erhälst deshalb Grundsicherung ? Dann dürfen monatlich 165 € zuverdient werden. Alles darüber Hinausgehende wird dem Betrag der Grundsicherung gegengerechnet.

Anders verhält es sich, wenn Du eine Rente beziehst. Hier kommt es darauf an, welche Art diese Rente ist. In dem Falle schließt sich die zuständige Behörde mit der Rentenversicherung kurz.

K.

Kommentar von VirtualSelf ,

a) existiert im SGB II-Recht kein 165€-Grundfreibetrag (das ist im SGB III-Recht der Fall) und b) handelt es sich bei der Bufti-Entlohnung i.d.R. nicht um Erwerbseinkommen, sondern um eine Aufwandsentschädigung, bei der mittlerweile im SGB II-Recht grundsätzlich 200€ frei sind.

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