Frage von NelliK, 411

Buchungspostengebühren bei Volksbank Onlinebanking?

Hallo, ich bin bei der Volksbank und mache schon seit vielen Jahren Onlinebanking.Dafür bezahlte ich auch Buchungspostengebühren.Jetzt habe ich erfahren,dass schon vor einiger Zeit das Online-Banking geändert wurde und kostenlos wurde.Ich wurde diesbezüglich von der Bank aber nicht informiert und habe immer weiter diese Gebühren abgezogen bekommen.Nach Beschwerde auf der Bank wurde mir gesagt,dass ich mich selbst hätte informieren müssen und man rückwirkend nichts tun könne.Was könnte ich nun tun? Mich damit abfinden oder gibt es eine Möglichkeit das Geld zurückzufordern?

Antwort
von LittleArrow, 411

Hallo NelliK ich bin auch bei der Volksbank, allerdings bei einer anderen. Jede VB macht ja ihre eigene Geschäfts- und Gebührenpolitik! Meine berechnet keine Postengebühren, sondern eine Pauschale für Online-Banking, was mich nicht weiter stört. Das zum einen.

Ich habe aber meinem Kundenberater eingeschärft, dass es seine Sache ist, mich auf Konditionsverbesserungen aufmerksam zu machen, um nicht eines Tages mich als enttäuschten Kunden zu verlieren. Ich lege großen Wert auf eine solche Meistbegünstigungsregel!

Nun kenne ich nicht die Wertschätzung Deines Kundinseins durch die Bank. Aber eine Gebührenänderung rückwirkend zum Jahresbeginn 2014 sollte schon machbar sein. Die Vorjahre können nur sehr schlecht zurückgedreht werden. Ein erneutes Gespräch lohnt sich allemal, insb. wenn Du Dir mal die Konkurrenzsituation angeschaut hast;-)

Kommentar von Primus ,

ich bin auch bei der Volksbank, allerdings bei einer anderen

So so...... Du kennst also NelliK?

Was läuft denn so zwischen Euch hmmmmm..... ;-))

Kommentar von LittleArrow ,

Primus: Das werde ich Dir frühestens nach Ostern erklären;-))

Kommentar von Primus ,

Ich werde es nicht vergessen ;-))

Antwort
von Primus, 292

Ähnliche Situationen gibt es z.B. auch bei Autoversicherungen. Du bezahlst Deinen Beitrag bis zum Sankt Nimmerleinstag, während Neukunden von günstigeren Tarifen profitieren.

Es auch dort niemand auf Dich zu, um Dir einen günstigeren Vertrag anzubieten. Das muss schon von Dir kommen.

Also nimm`s hin, dass die Kohle weg ist und sorge dafür, dass Dein Konto den günstigeren Konditionen angepasst wird.

C'est la vie ;-))

Kommentar von Zitterbacke ,

Du kannst russisch ?? ;-) Schön .

Kommentar von Primus ,

Klar, allerdings nur diesen einen Satz, dann heisst es schon - rien ne va plus ;-))

Kommentar von LittleArrow ,

Und was steht auf dem englischen Hosenbandorden? "Honi soit qui mal y pense". Primus, Du bist sicherlich eine potentielle Kandidatin für die Ordenverleihung:-)

Weitere Details unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hosenbandorden

PS: Du hast mit den (Auto)Versicherungen ein gutes Vergleichsmuster gegeben, alles Finanzbranche. Die Kunden kommen sich also echt vor, auf den Arm genommen zu werden und verlassen enttäuscht den langjährigen Vertragspartner, um ihr (Un)Heil woanders zu suchen.

Kommentar von Primus ,
Du bist sicherlich eine potentielle Kandidatin für die Ordenverleihung

Danke, das sagt mir dass ich verstanden werde ;-)) Es gibt nämlich auch Leute unter uns, die meine "Russischkenntnisse" jetzt gerne in Frage stellen würden....

Antwort
von TopJob, 267

Das ist vermutlich davon abhängig, was hier tatsächlich passiert ist. Du solltest dir jedoch keine großen Hoffnungen machen.

Erstmal hast du damals einen Vertrag abgeschlossen, der die Buchungspostengebühren beinhaltet hat. Dieser ist so lange gültig, bis er von einer Seite aus gekündigt oder geändert wird. Letzteres geht nur im gegenseitigen Einvernehmen.

Nun hat die Bank vor einiger Zeit scheinbar einen neuen Tarif herausgebracht, der diese Gebühr nicht mehr kennt, bzw. berechnet. So lange du nicht in diesen gewechselt bist, bleibt dein bestehender Vertrag bestehen. Eine Ausnahme gäbe es nur, wenn dein Vertrag rechtswidrig wäre (z. B. gegen einzelne Klauseln erfolgreich geklagt wurde) und die Bank somit alle ähnlichen Verträge zu deinen Gunsten verändert.

Da letzteres aber vermutlich nicht der Fall ist, bleibt dir nur für die Zukunft übrig, dich häufiger mal nach besseren Konditionen zu erkundigen und ab sofort in den besseren Tarif / Kontentyp (wenn er denn tatsächlich, auch nach dem zweiten Blick, besser für dich ist) zu wechseln. Wenn die Bank sich nicht kulant zeigt, wird sie dir keine Kosten für ältere Buchungen erstatten müssen.

Antwort
von billy, 144

Zahlen, Lächeln, freundlich sein :)) Nein natürlich nicht, auf das kostenlose Onlinebanking bestehen und versuchen eine Kulanzregelung zu verhandeln.

Antwort
von Zitterbacke, 128

Den Zustand der Selbstständigkeit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit kennst du sicherlich . Auch Autonomie genannt .

Das sagt der Duden :

" (Politik, Soziologie) Unabhängigkeit des bzw. der Einzelnen von jeder Art der Fremdbestimmung (z. B. durch gesellschaftliche Zwänge, staatliche Gewalt) ".

Nun ja , die vertraglichen Regelungen wurden von dir und der Bank getroffen !

...gibt es eine Möglichkeit das Geld zurückzufordern?

Eventuell durch Kulanz . Ansonsten keine Chance.

Gruß Z... .

Antwort
von freelance, 142
wurde mir gesagt,dass ich mich selbst hätte informieren müssen und man rückwirkend nichts tun könne

das ist mit vielen Verträgen so. Es gibt viele Dienstleistungen, die sich permanent in der Preisstruktur ändern und wenn man sich nicht informiert, dann bleibt man auf alten Verträgen sitzen. Das ist bei Versicherungen so, bei Telefonanbietern, bei ....

Ich kenne das auch bei einer meiner Banken. Umstellen und in Zukunft freuen. Rückwirkend geht nur mit Kulanz.

Antwort
von volksbanker, 102

Das sieht schlecht für dich aus. Ein Recht auf eine Rückerstattung hast du schon mal gar nicht – höchstens aus Kulanz könnte die Bank z.B. das letzte Quartal erstatten. Dafür musst du aber mehr als ein 0815-Standard-Kunde sein. Ich vermute das bist du nicht, sonst würdest du wegen ein paar Euro nicht so ein Fass aufmachen. Akzeptiere es und bitte darum, das Kontomodell per sofort umzustellen. Und als Tipp – die Androhung eines Bankwechsels führt nur zu einem müden Gähnen bei deiner Volksbank…

Kommentar von Juergen010 ,

Naja ...

Da stellt sich dann natürlich die Frage, wenn es doch nur "um ein paar Euros geht", warum die Bank dann nicht kulanter reagiert?

Könnte es sein, dass das die Ertragssäulen der Bank beschädigen würde? Und man daher, seitens der Bank, den Kunden per se für blöd hält?

Ein solches Verhalten dem "geschätzen" Kunden gegenüber kann ich noch bei privaten Groß- und Geschäftsbanken verstehen - aber bei einer Volksbank, die Genossenschaft auf ihre Fahne schreibt und die Begriffe "Gemeinsamkeit" und "Wir" seit Jahren durch die Werbung prügelt schon Mal gleich gar nicht.

Kommentar von volksbanker ,

Es gibt Kunden und es gibt "Kunden".

Eine Fehlverhalten der Bank liegt ja nicht vor. Daher kann man nur auf Kulanz hoffen, sie aber nicht erwarten.

Gerade Volksbanken sind auf Erträge aus dem Zahlungsverkehr (und dazu zählen Kontogebühren) angewiesen. Und unter dem Strich muss beim Deckungsbeitrag auch ein Plus stehen - auf den Kunden heruntergerechnet. Wenn ich mit einem Kunden wenig bis kein Geld verdiene, dann kann ich ihm auch nichts erstatten. Das ist ganz einfache Betriebswirtschaftslehre.

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