Frage von Jo123nas, 23

BU für Beamte - Wie hoch ist der Beitrag?

Hallo zusammen,

ich habe verschiedene Angebote von Versicherern vorliegen, die sich für mich sehr ähnlich. Jedoch sind die Beiträge sehr unterschiedlich. Woran kann das liegen? Ich habe jetzt schon versucht mich durch die Bedingungen zu schlagen. Jedoch sehe ich dafür keine signifikanten Unterschiede. Ich bin Beamter und möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Danke für die Hilfe!

Antwort
von Hanseat, 20

Hallo, man bekommt beim Lesen Ihrer Frage das Gefühl dass Sie das Pferd von hinten aufzäumen, und das auch noch ohne professionelle Hilfe. Welchen Status haben Sie (BaW/BaP/BaL) ? In welchem Bereich sind Sie tätig (Verwaltung/Lehrer/Polizei/Justiz usw.) ? Das Alles beeinflusst ganz massiv die Frage der Absicherung weil die Leistungen Ihres Arbeitgebers höchst unterschiedlich sind. Dann (siehe auch mig112), als Beamter sollten Sie sich m.E. nur mit BUs befassen die eine Dienstunfähigkeitsklausel haben bzw. anbieten. Und hier wiederum gibt es große Unterschiede zwischen den Klauseln, dem versicherbaren Endalter, den Leistungsvoraussetzungen bei den verschiedenen "Beamten-Typen" (aW/aP/aL) und der Frage ob die allgemeine oder auch eine spezielle Dienstunfähigkeit abgesichert werden soll / muss. Eine "normale" BU hilft Ihnen u.U. gar nichts ! Die gute Nachricht, es gibt gar nicht so viele Anbieter die DU-Klauseln haben. Suchen Sie sich einen unabhängigen Spezialisten für den Bereich Beamte, und dann fangen Sie vorne an.

Antwort
von xxRASCHIxx, 19

Hallo,

also ich kann mich meinen Vorredner auch nur anschließen. Der Beitrag für eine Dienstunfähigkeitsversicherung (BU für Beamte) hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Höhe der Dienstunfähigkeitsrente
  • Eintrittsalter und Endalter
  • vorhandene Vorerkrankungen
  • Genauer Beruf (Lehrer, Polizist etc.)
  • echte oder unechte Dienstunfähigkeitsklausel

Also alles sehr komplex. Daher der Rat: Nehme dir einen Makler, der eine genaue Analyse mit dir zusammen macht.

Solltest du dich entscheiden eine Dienstunfähigkeitsversicherung abzuschließen, solltest du das noch 2014 machen wegen dem Garantiezins. Der wird nämlich abgesenkt: http://dienstunfaehigkeitsversicherungen.org/dienstunfaehigkeitsversicherung-ab-...

Viele Grüße und gutes Gelingen!

Antwort
von Niklaus, 16

Sorry aber das kann nicht gut gehen. Eine solche Versicherung ist ein sehr komplexe Angelegenheit. Du solltest ohne fachliche Unterstützung keine Versicherung abschließen. Ein Versicherungsmakler mit Kompetenz für Beamtenabsicherung sollte dir hier helfen können.

Antwort
von Apolon, 15

Grundsätzliche sollte man als Beamter keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen in der der Versicherer auf die abstrakte, sowie auch auf die konkrete Verweisung verzichtet.

Wo bei Versetzung in den Ruhestand geleistet wird und keine zusätzliche Überprüfung durch einen Arzt erforderlich ist.

Antwort
von althaus, 15

Meine Frau ist auch Beamtin. Hatte auch schon mal den Gedanken eine BU für sie abzuschließen. Da sie aber schon vom Status als Beamter eine gute Absicherung hat mind. 1400 Euro/Monat bei BU/DU braucht sie keine Absicherung mehr. Daher habe ich davon abgesehen.

Kommentar von Hanseat ,

Bu für Beamtin ? 1400,- Euro Absicherung vorhanden bei BU/DU - nur bei DU ! Nicht bei BU, das kennt der Arbeitgeber Ihrer Frau gar nicht.

Kommentar von althaus ,

Sollte wohl nur DU heissen! Ich wollte damit nur sagen, daß sich der Fragende erst einmal erkundigen soll, inwiefern er schon vom Arbeitgeber im Falle einer DU abgesichert ist. Vielleicht reicht das schon. Das ist der Grund weshalb ich für meine Frau keine zusätzliche " DU" mehr brauche.

Kommentar von Hanseat ,

Na ja, eine Lehrerin (BaL) hat dann z.B. bei einem Nettogehalt von knapp 3000,- Euro eine Mindestversorgung (Ruhegehalt) von 1.400,- Euro. Das ist nun nicht gerade üppig und ob es ausreichend ist, hängt doch sehr von den Lebensumständen ab. Außerdem hat ein Beamter auf Probe überhaupt keinen Anspruch auf Ruhegehalt !

Kommentar von Apolon ,

Außerdem hat ein Beamter auf Probe überhaupt keinen Anspruch auf Ruhegehalt !

Was so pauschal natürlich völlig falsch ist.

Der Beamte auf Probe hat einen Anspruch auf Versorgungsbezüge bei einem Dienstunfall !

Antwort
von mig112, 18

Erstens solltest du dich eines versierten Maklers m/w bedienen, denn du versuchst wohl auch nicht die Motorsteuerung deines Pkw anzupassen, wenn du davon keine Ahnung hast! Wichtige Punkte wie Verweisung, rückwirkende Leistung, Prognosezeitraum, Dynamik im Leistungsfall, Erhöhungsoptionen ohne Gesundheitsfragen, Leistungsdauer sind beispielsweise im Vorfeld, als auch im Leistungsfall von Interesse.

Zweitens haben wir in (West- u. Ost-)Deutschland Vertragsfreiheit, in welcher die privaten Versicherer kalkulieren können, wie sie es für geboten halten. Anders als in der gesetzlichen Sozialversicherung beispielsweise.

Drittens nutzt einem Beamten eine BU ohne DU-Klausel unter Umständen gar nichts! Wobei wir wieder bei Erstens wären...

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