Frage von Phil1728,

Braucht man heutzutage einen guten Abschluss um mal gut zu verdienen, oder kann man sich hocharbeite

Würdet ihr sagen, dass es heute noch möglich ist in einer Firma relativ niedrig einzusteigen und sich dann recht weit hoch zu arbeiten, auch ohne einen tollen Abschluss zu haben oder ist man mit einem schlechten Abschluss schon von Anfang an im Nachteil?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gammoncrack,

Zumindest während meiner beruflichen Laufbahn ging das noch. Ist natürlich ein paar Jahre her, genau genommen, von 1978 bis 2011. Ich kenne zumindest einen Fall, bei dem ein Azubi es bis zum Vorstandsvorsitzenden gebracht hat. Das mit Abitur, aber ohne Studium.

Ich glaube aber, dass das heute so einfach nicht mehr ist. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass bei entsprechenden guten Voraussetzungen, zu denen unter anderem sehr gutes Auftreten, sicheres Deutsch in Wort und Schrift und ein wohl überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz gehören, es durchaus auch heute noch möglich ist.

Kommentar von PeerWoll123 ,

Ich bin mir da nicht so sicher, zumindest bei großen Firmen ist es extrem schwer. Die haben eine Schwemme an studierten Bewerbern und können sich ihre Arbeitnehmer raussuchen. Ich sage nicht, dass Hochschulabsolventen besser/schlechter sind, also ohne jeglich wertung. Aber dadurch wird es halt für andere schwerer sich hochzuarbeiten, weil man frpher oder später an formale Hürden der Personalabteilung oder direkt Vorstand kommt, die halt nunmal nicht so einfach zu umgehen sind.

Da kann man dann noch so fleissig sein.

In einem kleineren Unternehmen, wo man nicht nur eine Nummer ist oder wenn man bspw. in einem Start up was mit aufbaut, kann das aber nach wie vor möglich sein. Mit viel Schweiss, Pfiffigkeit und kreativen Ideen.

Viel Erfolg wünscht Peer!

Antwort
von Primus,

Ich glaube schon, dass es auch heute noch möglich ist, sich mit Fleiß, Pünktlichkeit und Gewissenhaftigkeit hoch zu arbeiten, denn das vermissen heutzutage viele Arbeitgeber bei ihren Angestellten.

Die guten Schulabschlüsse nutzen rein gar nichts, wenn der Arbeitnehmer bei der kleinsten Belastung mit einem "Burn Out" ausfällt.

Antwort
von bernd71,

Ih würde sagen, dass kommt auf den Betrieb an, aber grundsätzlich schon, da dir ab einem bestimmten Punkt die Qualifikation und das Wissen fehlt. Mit einer besseren Ausbildung hat man zudem eine Grundlage mehr Geld verlangen beim Arbeitgeber.

Antwort
von Rat2010,

Nie war es einfacher als heute!!! Obermann aber auch viele andere zeigen, dass der Abschluss immer unwichtiger wird. Jedenfalls dann, wenn man nicht gerade in der Unternehmensberatung oder Wirtschaftsprüfung ganz nach obern kommen will.

Wichtiger als schulische Leistungen ist, dass man verkaufen kann, also auf Menschen und deren Bedürfnisse eingehen und das Produkt anschaulich machen kann. Ein guter Verkäufer ist dann auch oft ein guter Verkäufer siener selbst und der Weg nach oben ist dann offen.

Ein Nachteil ist kein oder ein schlechter Abschluss aber auf jeden Fall. Man muss mehr arbeiten als andere und vor allem die Lücken, für die der schlechte Abschluss ein Nachweis ist, aufarbeiten. Fast immer hat die Lücke mangelnde Leistungsbereitschaft als Ursache. Ohne die ist es auch später schwer.

Antwort
von ildortheruler,

Also ein Bekannter von uns hat in einer Spedition ganz unten angefangen und ist mittlerweile Geschäftspartner. Es besteht also schon die Möglichkeit sich hochzuarbeiten. Aber dazu braucht man schon echt Glück. und ein guter Abschluss ist immer wichtig. Er ist nicht Vorraussetzung um gut zu verdienen aber ein Realschulabschluss ist echt das Minimum was man braucht.

ich hoffe ich konnte helfen :)

Antwort
von Niklaus,

Das Problem ist, dass du mit einem schlechten Abschluss wahrscheinlich gar nicht in die Vorauswahl für ein Bewerbungsgespräch kommst. Sicherlich mag es auch heute noch Möglichkeiten geben sich hoch zu arbeiten, aber mit einem guten Abschluss geht das auf alle Fälle schneller und sicherer.

Antwort
von SBerater,

möglich ist alles, aber die Wahrscheinlichkeit des Hocharbeitens ist geringer geworden. Je höher der Bildungsstand einer Gesellschaft, desto schwieriger wird es, intern in einer Firma aufzusteigen.

Die Variante, die ich sehe: man steigt schneller auf als der Konkurrent seine Ausbildung abschliesst. Dann wird der mit dem tollen Abschluss der Mitarbeiter des Aufsteigers.

Der schlechte Abschluss vereinfacht nicht den Einstieg, aber ist man erstmal im Job, entscheidet auch die Motivation, die Ergebnisse, das soziale Verhalten.

Antwort
von althaus,

Mit einem schlechten Abschluß braucht man über den Verdienst nicht zu diskutieren. Du wirst höchstwahrscheinlich keinen Arbeitsplatz finden. Also sollte man einen guten Abschluß hinlegen. Zum Verdienst: das hängt dann nicht mehr vom Abschluß ab, sondern es geht darum was und wie Du Dich im Unternehmen einbringst. Bringst Du gute Leistungen wirst Du auch befördert und wirst mit der Zeit auch mehr verdienen.

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