Frage von Minimilk, 14

Brauche Hilfe zur Lebensversicherung

Meine Eltern hatten mal vor zig Jahren eine Lebensversicherung abgeschlossen, die sie auch eine Weile bezahlt haben. Dann musste ich die Beiträge übernehmen. Da ich dann aufgrund geringerem Verdienst die hohen Beiträge (knapp 60 Euro im Monat) nicht mehr zahlen konnte, wurde die Versicherung sozusagen "ruhend" gestellt. Dies ist nun schon seit fast 2 Jahren der Fall. Wie sieht es nun aus? Kann ich die Versicherung kündigen und mir die gezahlten Beiträge (natürlich werden Verluste dabei sein) auszahlen lassen? Ich habe auch mal gehört, dass man die Lebensverischerung "beleihen" kann sozusagen ein Vorausszahlungsdarlehen in Anspruch nehmen kann. Leider kenn ich mich damit überhaupt nicht aus und auch meine Eltern haben davon keine Ahnung obwohl sie es damals für mich abgeschlossen haben. Wer kann mir da weiter helfen?

Antwort
von SabinaRo71, 11

Wenn du das Kapital brauchst, kannst Du auch versuchen, die Lebensversicherung zu verkaufen und kriegst eventuell einen etwas höheren Betrag ausbezahlt als bei der Kündigung. Aber das kannst du dir vorher bei einer LV-Zweitmarkt Firma berechnen lassen und dann entscheiden.

Antwort
von imager761, 12

Natürlich kann man die Versicherung zum Rückkaufwert auflösen oder verkaufen. Richtigerweise sind die Verluste heftig, weshalb man es lassen sollte.

Antwort
von barmer, 11

Hallo, bevor wir weiter mit der Stange im Neben herumstochern:

Wer ist Versicherungsnehmer ? Wer ist versichert ? Wird der Todesfallschutz nicht mehr benötigt ? Wie lange läuft sie noch ?

Die Beitragsfreistellung wie im Moment ist sicher die Lösung mit den wenigsten Verlusten. Mehr kann man ohne Details nicht sagen.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von Privatier59, 8

Wenn Du die Beiträge von 60 Euro den Monat nicht aufbringen kannst, dann werden doch auch Probleme bestehen, die Zinsen eines eventuellen Polichendarlehens finanzieren zu können. Schon deswegen muß doch diese Möglichkeit ausscheiden. Außerdem klingt das für mich nicht nach einer sonderlich hohen Versicherungssumme und es ist die Frage, ob da überhaupt Policendarlehen vergeben werden. Die könnten an Mindestbeträge gebunden sein.

Vernünftig wäre allein, die Versicherung -wie auch immer- bis zum Ablauf weiter zu führen. Wenn akute Geldnot besteht, bleibt natürlich nur die Kündigung mit den entsprechenden Verlusten.

Kommentar von SabinaRo71 ,

Vor der Kündigung kann man sich aber immer noch ein Angebot vom Zweitmarkt für Lebensversicherungen einholen und dann entscheiden.

Antwort
von althaus, 11

Eine LV kann man jederzeit kündigen. Dumm werd as macht und kein Notfall vorliegt. Richtig gehört. Es sollte der außerste Notfall sein. Also nicht undbedingt weil man das Geld braucht und es auch anderweitig besorgen könnte oder stattdessen auf was anderes verzichten könnte. Ich denke ein Notfall liegt bei dir nicht vor. Ich nehme an, es kümmert sich nicht wieviel Du verlierst, da es nicht von Dir selbst angespart worden ist. Deine Eltern werdes es Dir danken, wenn Du das Geld bis zum Ende der Laufzeit liegen läßt.

Antwort
von ratgeberconsult, 7

Lebensversicherungen solltest du eh nicht abschließen da Maklergebühr, Inflation und niedrige Zinsen am Kapitalmarkt den Business Case einer Lebensversicherung kaputt machen ;)

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