Frage von CeeKay, 192

Ich brauche Hilfe, bin Arbeitnehmerin und das Finanzamt hat eine hohe Nachzahlung für 2013 von mir gefordert, kann das sein?

Hallo zusammen,

Ich versuche mein Problem so einfach wie möglich zu erläutern.

Bin Arbeitnehmerin ohne jegliche Nebeneinkünfte und habe auch kein besonderes Schnick und Schnack. Habe für 2013 ganz regulär meine Steuererklärung gemacht. Einzigste Besonderheit war mitten im Jahr ein Arbeitgeberwechsel. Also beide Lohnabrechnungen und die üblichen Kosten für Versicherungen und Arbeitswege angegeben. Ziemlich schnell kam der Bescheid vom Amt mit der Forderung von über 500 €!! 😕. Bin aus den Wolken gefallen und habe zunächst an das Amt einen Einspruch gestellt, da ich dies nicht nachvollziehen kann. Nach de Bitte um Aufklärung kam nur Standardspruch....."festgelegter Betrag xy €, einbehaltener Betrag xy €, beim Soli das Gleiche. Die Lohnabrechnungen wurden alle von der Datev erstellt und ich gehe davon aus das hier korrekt abgerechnet wurde. Leider habe ich natürlich keinen Steuerberater - war ja vorher nie notwendig.
Was könnte ich falsch gemacht haben, bzw. gab es 2013 eine besondere Änderung in der abzugebenen Steuerhöhe? Man sieht, ich verstehe es immer noch nicht. Wer kann helfen, bzw. mich hier beraten. Denn die geforderte Nachzahlung von einer ganz normalen Arbeitnehmerin erscheint mir einfach zu hoch und doch sehr ungewöhnlich. Sollten noch weitere Angaben benötigt werden, gerne Fragen. Vielen Dank vorab für die Zeit und die möglichen Ratschläge.

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Antwort
von EnnoWarMal, 168

Was könnte ich falsch gemacht haben

Also das mit dem Einspruch war zunächst ganz richtig, damit hältst du den Fall offen.

Um hier aber irgendeine brauchbare Antwort zu bekommen, solltest du auf die epische Breite deiner Ausführungen verzichten und statt dessen den Sachverhalt schildern.

Von einer falschen Lohnabrechnung bis zu einer ungeschickten Steuererklärung und Sondersachverhalten ist hier alles möglich

Die Kundgabe an potentielle Antworter, dass du aus allen Wolken gefallen bist, hilft dir nicht weiter.

Antwort
von NickgF, 173

Evtl. überhöhter Freibetrag für Arbeitswege (wenn nach Stellenwechsel wesentlich geringere Entfernung) ?

Kommentar von gammonwarmal ,

Sehr gut. Das wäre eine Erklärung. Steuerfreibetrag aufgrund Arbeitsweg und dann entsprechend kürzer.

Kommentar von Mikkey ,

Das wäre scher schon als Schnick zu sehen, vielleicht auch als Schnack.

Antwort
von hildefeuer, 153

Wurde der Arbeitgeber denn zum Monatsende/Anfang gewechselt? Kamen später Nachzahlungen vom alten Arbeitgeber? Sind Abgeltungszahlungen von alten Arbeitgeber gelaufen? Da liegen die Feinheiten. Die Lohnabrechnungen genau durchschauen, auch wann was Abgerechnet wurde beim Arbeitstellenwechsel. Verdienst Du jetzt bei der neuen Arbeitsstelle wesentlich mehr als zuvor?

Antwort
von ellaluise, 192

Du hast deine Steuererklärung anscheinend nicht mit einem "Steuerprogramm" gemacht?

Dort gibt es im Allgemeinen Proberechnungen.

Du könntest deine Zahlen immer noch mit "Elster" erfassen und mal gucken.

Weichen die Zahlen im Bescheid, außer in der Steuerhöhe, von deiner Erklärung ab?

Z.B. ein deutlich höheres Brutto? Fehlen Werbungskosten? Fehlen Vorsorgeaufwendungen?

Ist bei den Lohnabrechnungen die korrekte Lohnsteuerklasse verwendet worden?

Antwort
von Tina34, 171

meine Glaskugel ist kaputt.

Mit den Infos kann niemand was anfangen und niemand kann dir was raten.

Also entweder mehr Infos oder du suchst dir einen Steuerberater evtl. Lohnsteuerhilfeverein und lässt das da überprüfen.

Kommentar von CeeKay ,

Welche Genauen Daten würden benötigt werden?

Kommentar von Mikkey ,

Bruttoeinkommen A und B

Steuerabzug vom Lohn A und B

Summe Werbungskosten soweit über 900€

Berechnetes zu versteuerndes Einkommen

berechnete Einkommensteuer.

Wenn Du das nicht öffentlich machen willst, musst Du die Zahlen selbst auf Missverhältnisse vergleichen.

Kommentar von EnnoWarMal ,

meine Glaskugel ist kaputt.

....und meine ist gerade beim TÜV. Ich will den Geradeauslauf testen lassen. Das könnte ich zwar auch alleine, man muss ja nur eine feststehende Tatsache nehmen und in der Kugel gucken, ob sie in 3...5...12 Monaten immer noch da ist.

Aber der Wechsel zwischen Wahrheit und Meinung und zurück scheint nicht mehr richtig zu funktionieren. Ich will wissen, ob das an der Kugel liegt oder an der Nähe zu Dresden.

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