Bonuszertifikat als sichere Geldanlage verkauft, aber 1.500,-- Euro Verlust gemacht, Wandelung?

gefragt von althaus am 01.07.2009 um 17:50 Uhr

Mein Freund hat vor 1,5 Jahren ein Bonuszerttifikat auf BASF gekauft. Bankberater wortwörtlich: "BASF ist ein solider Wert, da kann nichts passieren. Es sei eine sichere Sache." Ein Verkaufsprospekt wurde ihm mitgegeben, den hat er aber nicht gelesen. Darin waren Szenarien aufgeführt und es wurde auf einen Totalverlust hingewiesen. Nach 1,5 Jahren ist der Bonus weck, da BASF massiv gefallen ist und er erhält nur den Gegenwert von ein paar BASF Aktien. Verlust Euro 1.500,--. Beschwerde über Ombutsmann. Bank: Kunde wurde ausführlich über die Risiken aufgeklärt und Zertifikate entsprechen seiner Risikoeinstufung. Tatsächlich wurde er jedoch nie über die Risiken beraten. Ombutsmann kann nicht helfen und Rät einen Anwalt einzuschalten. Liegt da eine Fehlberatung vor, schließlich wollte er eine sichere Geldanlage?

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mhoegg
beantwortet von mhoegg am 1. Juli 2009 18:18
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Das ist ein Beispiel für viele andere ähnliche Beratungsfälle. Bankberater verkaufen ein Zertifikat innerhalb 5 Minuten am Schalter mit ein paar plakativen Aussagen wie sichere Sache, hohe Rendite und der Kunde wird gierig (gemacht)kapiert aber überhaupt nicht was er da abschließt. Dass ein Zertifikat eigentlich eine Wette ist, die nur in besonderen Fällen zu der Rendite führt, die so gern in Aussicht gestellt wird bleibt meist bis zuletzt unklar. Was also tun? Es gibt Verbraucherschutzorganisationen, die im Rahmen einer günstigen Mitgliedschaft eine kostenlose Expertise eines spezialisierten Anwalts erstellen lassen. Nähers findest Du hierzu beispielsweise unter www.menschundkapital.de. Ich warne davor Anwälte um die Ecke zu nehmen, da die Materie eine echte Spezialisierung erfordert.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 2. Juli 2009 12:29

Was haben denn die Mitarbeiter von MUK für eine Ausbildung??

http:// w w w . mensch-und-kapital.de/ExpertenvorOrt.cmsx?plz=81735

Kommentar von ffsupport am 3. Juli 2009 01:53

Liebe/r mhoegg,

Fragen und Antworten dürfen auf finanzfrage.net nicht dazu genutzt werden eigene kommerzielle Dienstleistungen anzubieten.

Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.finanzfrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße Ruth vom finanzfrage.net-Support


anonym
beantwortet von StingRay68 am 3. Juli 2009 15:44
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Egal was ein Berater sagt oder wie gut die Zeiten für ein Unternehmen gerade sind, das einzige was wirklich zählt ist eine werthaltige Besicherung des eingesetzten Kapitals !

Gruß, StingRay68

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 3. Juli 2009 18:41

Du wiederholst dich.

Kommentar von StingRay68 am 3. Juli 2009 19:55

Da immer wieder die gleichen Fragen gestellt muss man auch immer wieder die gleichen Antworten geben. Das ist ein Spiel das nie ein Ende finden wird !


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 2. Juli 2009 08:31
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Hat der Freund den Beratungsbogen unterschrieben? Wenn ja warum, hat er das Produkt verstanden, wenn nein, warum hat er es gekauft. Warum hat er den Prospekt nicht vorher gelesen?

Warum werden immer die anderen für das eigene Fehlverhalten verantwortlich gemacht.

Ich will hier nicht die Banken entschuldigen. Die Menschen am Schalter stehen unter einem hohen Verkaufsdruck und da geht sicherlich einiges über den Schalter, was so nicht hätte sein dürfen. Das ist absolut nicht in Ordnung und eine Falschberatung gehört rechtlich geahndet. Aber auch der Kunde muss für sich Verantwortung übernehmen.

Kommentar von althaus am 2. Juli 2009 14:22

Mein Freund hat dem Bankberater leider vertraut aber weder das Produkt verstanden noch überprüft. Das will er in Zukunft ändern. Momentan macht er nur noch Festgeld. Das versteht er wenigstens. Er hat kein Beratungsbogen unterschrieben, sondern eine Risikoklasseneinstufung. Evtl. ist das ja dasselbe.


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