Frage von muharrem99999,

'Boni durch Versicherungen?

Ist es eigentlich Rechtens, wenn meine krnaknversicherung mir eine Rückzahlung von Geld in Aussicht stellt, wenn ich bis Jahresende gewisse Leistungen nicht mehr in Anspruch nehme?

Antwort von Awando,
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Rechtens ist es schon.

Manche Menschen legen Wert auf eine garantierte Rückzahlung. Davon rate ich ab. Grundsätzlich werden die Beiträge so kalkuliert das Schadenaufkommen, Altersrückstellungen und Kosten gedeckt werden. Wenn ich Rückzahlungen garantiere muss ich vorher entsprechend Rückstellungen bilden. Das geht dann zu Lasten anderer Punkt, meist der Altersrückstellungen.

Gut ist das also, wie wfw sagt, nicht wenn es garantiert ist.

Wenn das Geschäftsjahr aber besser gelaufen ist als geplant spricht zumindest zunächst nichts dagegen. Allerdings sollte man sich auch fragen ob man den richtigen Weg geht wenn ich 2 Monatsbeiträge rückerstatte und gleichzeitig 5% die Beiträge erhöhe.

Eine solide Kalkulation ist für den Kunden sicher der langfristig deutlich bessere Weg.

Kommentar von wfwbinder,

Ich habe in meinem Studium bei Vers.-Betriebslehre nur hobbymäßig reingerochen und mal was zum Thema Vers-Mathem. gelesen, aber ich finde Tarife, die so angelegt (berechnet sind), dass Leute, die nciht für jeden Mist zum Arzt rennen, Rückvergütungen bekommen, wil eben im Jahr nur Vorsorge in Anspruch genommen wurde. Klar erhöht das erstmal etwas die Gesamtprämie aber es führt zu einer echtn Versicheerung, gezahlt wird eben bei Sachen, die man allein nicht regeln kann.

Antwort von wfwbinder,
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Natürlich, dass ist das Äquivalent zum Schadenfreiheitsrabatt.

Die Krankenkasse teilt sich mit Dir das gesparte Ged, ist doch gut so.

Kommentar von Awando,

Einen Schadenfreiheitsrabatt gibt es hier nicht, auch nicht als Äquivalent. Gespart wird dann an den Rückstellungen oder man holt sich die Rückzahlungen durch Beitragserhöhungen zurück.

Der Kunde fährt immer besser wenn er eher weniger Rückzahlungen bekommt und die Gesellschaft diese nur vorsieht wenn z.B. mehr Überschüsse erwirtschaftet wurden als geplant.

Aber selbst in diesen Fällen wäre es wohl sinnvoller hier die RFQuote zu erhöhen.

Antwort von TopJob,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wieso sollte das nicht rechtens sein? Dies ist eine ziemlich übliche Sache bei privaten Krankenversicherungen.

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