Frage von Mone2014, 479

BG meint Fahrtkostenerstattung zu lange her

Hallo, nach einem schweren BG Wegeunfall mit einem Geisterfahrer, ist die Behandlung nach 6 Jahren nun endlich abgeschlossen. Machte eine Fahrkostenaufstellung zu Kliniken, Raha´s usw. Nun hat mir die BG alle Kosten der letzten 4 Jahre angerechnet, aber nicht die Jahre davor, die ja besonders intensiv waren. Informiert, dass der Zeitraum begrenzt ist, wurde ich erst bei Einreichung. Kennt sich jemand aus? Habe jetzt erst einmal "Einspruch" eingelegt. Freue mich auf Antworten!

Antwort
von wfwbinder, 451

Ich habe den Vorteil die Frage erst nach Deinen Kommentaren zu lesen.

Wenn man Dir nicht gesagt hätte, reichen Sie alles ein, wenn die Sache beendet ist, dann hätte ich geschrieben 4 Jahre und mehr sind viel zu lang.

Wenn man Dir aber gesagt hat, "warten Sie, bis sie alle Kosten zusammen haben," dann ist das was Anderes.

Deinen Einspruch halte ich für richtig, weil eben, siehe oben, Dir das geraten wurde.

Sonst wäre ich der Ansicht gewesen, man sollte es jährlich machen, aber zumindest in der normalen Verjährungsfrist.

Kommentar von Mone2014 ,

Danke. Also gibt es auch bei Fahrtkosten eine Verjährungsfrist, auf die sich die BG berufen wird? Dabei können die sich eigentlich ALLES wieder holen. Ansonsten werde ich versuchen es dann über die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers geltend zu machen. Meinst Du, die kommen dafür noch auf?

Kommentar von wfwbinder ,

Sozialrecht/Sozialversicherungsrecht ist nciht mein Gebiet. Ich fühle mich im Steuer-, Gesellschafts- udn Zivilrecht etwas mehr zuhause.

Vermutlich gilt das BGB bmit den 3 Jahren nciht.

Ich könnte mir § 25 SGB IV vorstellen mit 4 Jahren, was auch zu der Antwort paßt, die man Dir gegeben hat.

Die Frag eist nun, wenn man bewusst eine falsche Antwort bekommt, ob das zu einer Sonderreglung führt.

Antwort
von freelance, 331

ich kenne eine ähnliche Frist nach Aussage meiner PKV. Das geht Hand in Hand mit den gesetzlichen Verjährungsfristen von 3 Jahren. Damit würden aktuell die Jahre ab 2011 berücksichtigt. Mag sein, dass das bei der BG auch so ist.

Einspruch ist immer gut, aber ob das was bringt? Für mich ist klar, dass so lange Zeiträume - also 6 Jahre - zu Problemen führen können. Das ist schon eine sehr lange Zeit.

Fraglich ist, ob es hier eine Informationspflicht gegeben hätte. Und hier wird man wohl fachlichen Rat einholen müssen (Ombutsmann, Jurist, etc).


An anderer Stelle stellst du die Frage nach der HP-Versicherung. Auch hier sehe ich Probleme mit sehr alten Rechnungen. Wenn man einen Schaden hat mit dem Pkw, hat man auch "nur" das aktuelle Jahr + 3 Folgejahre für eine Abwicklung (z.B. Reparatur).

Wer bitte hat denn die hohen Kosten getragen, die du nun erstattet haben willst? Hat man nicht eigentlich selbst ein grosses Interesse, dass man schnell sein Geld bekommt, egal, ob der Fall abgeschlossen ist oder nicht?

Kommentar von Mone2014 ,

Vielen Dank. Bisher hab ich alles andere immer gleich eingereicht. Gab auch noch nie Probleme, bis jetzt mit den Fahrkosten. Selbst, wenn durch Sachbearbeiterwechsel Wartezeiten entstanden sind, durch Posten die ich einreichte, wurden Zinsen bezahlt. Doch nun stelenl sie sich beim Abschluss wohl quer. Schade.

Antwort
von LittleArrow, 253

Das ist keine Finanzfrage, auch wenn es um's Geld geht. Versuche es mal bei gesundheitsfrage.net.

Kommentar von vulkanismus ,

Was hat die Frage denn mit der Gesundheit zu tun?

Kommentar von LittleArrow ,

Ich erspare Dir gerne die Begründung, sondern werbe gerne für das Forum:-)

Kommentar von Mone2014 ,

Hallo, hat mich automatisch bei der Anmeldung/Registrierung da eingefügt. Aber danke.

Antwort
von vulkanismus, 3

In der "information" steht doch sicher auch, woher die Weisheit kommt.

Was steht da?

Kommentar von Mone2014 ,

Hallo, also in der "Information" steht lediglich, wegen der Erstattung für die Jahre 2008-2009 erhalten Sie gesondert Nachricht. Telefonisch teilte man mir mit, es würden nur 4 Jahre rückwirkend erstattet. Im allgemeinen Merkblatt zur Erstellung der Fahrtkosten habe ich allerdings nichts von einem begrenzten Zeitraum gefunden. Ganz im Gegenteil, der damalige Sachbearbeiter meinte, da ja die Behandlung länger geht, kann man nach der Abschlussuntersuchung alles zusammen einreichen. Naja, so habe ich es gemacht. Nun bleibe ich wohl darauf sitzen. Diesen damaligen Sachbearbeiter gibt es leider nicht mehr bei der BG.

Kommentar von vulkanismus ,

"Telefonisch" interessiert doch niemanden.

Was irgendwer gemeint hat, ist auch wurscht.

Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.

Hast Du die gesonderte Nachricht schon?

Was steht da drin?

Kommentar von Mone2014 ,

Nein, bisher keine gesonderte Nachricht erhalten. Wobei diese Mitteilung, es würde eine kommen, auch schon wieder vom 30.07.2014 ist. Gibt es den nun einen begrenzten Zeitraum? Anerkannt haben sie ja sonst alles, also Schwerbehindertenausweis mit Gehbehinderung, Unfallrente zum Gehalt, da ich leider nicht mehr 100% arbeiten kann...alles unbefristet. Nun austherapiert und Abschlussuntersuchung. Daher dachte ich, ich kann abschließend alles einreichen.

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