Frage von fichtlrei, 31

Bezieht sich das Eigenkapital bei der Analyse und Berechnung der horizontalen Bilanzstruktur auf den Anfangsbestand oder den Endbestand?

Hallo liebe Gemeinschaft,

Für die Anlayse der horizontalen und vertikalen Bilanzstruktur u n d auch bei der Analyse der Finanz- und Ertragskraft benötigen wir zur Berechnung der Bilanzkennzahlen das Eigenkapital.

Bei der Eigenkapitalrentabilität (Analyse der Finanz- und Ertragskraft) verwendet man den Anfangsbestand des Eigenkapitals (--> also bei gegebener Schlussbilanz wird ein eventueller Gewinn abgezogen, ein Verlust hinzugezählt, private Einlagen abgezogen, private Entnahmen abgezogen, um den Anfangsbestand des Eigenkapitals zu ermitteln).

Meine Frage ist nun, ob bei den Kennzahlen, bei denen nicht dabeisteht, ob sich das Eigenkapital auf den Anfangs- oder Endbestand bezieht (wie zum Beispiel Eigenkapitalquote, Anlagedeckungsgrade I und II), welcher Eigenkapitalwert genommen werden soll.

Dankeschön für eure Antworten.

Antwort
von EnnoWarMal, 31

Hier kommt man mit ein bisschen Logik weiter.

Bei der Eigenkapitalrentabilität lautet die Fragestellung doch: Hat es sich gelohnt, das Eigenkapital in den Betrieb einzulegen oder hätte ich es lieber zur Bank bringen sollen? Und natürlich muss man da gucken, was die Anfangsinvestiotion gebracht hat, also das EK zu Anfang des Jahres im Vergleich zum EK am Ende.

Und beim Anlagendeckungsgrad frage ich, wie stabil meine Finanzierung ist, unter Einbeziehung des (langfristigen) Fremdkapitals oder ohne dessen Einbeziehung. Da muss ich natürlich auf einen Stichtag gucken und nicht auf eine Eintwicklung.

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