Frage von Rya322, 1.000

Bewerbung als Küchenhilfe

Ich arbeite zur Zeit durch eine Zeitarbeitsfirma in einem Küchenbetrieb und habe gehört das sie nun Küchenhilfen suchen und habe eine Bewerbung geschrieben. Meine Bitte, könnte jemand drüber gucken und mir helfen ob das so in Ordnung ist oder was ich besser nicht schreiben oder schreiben kann?

Muster Name 07 Juli 2014 Musterstraße 1 Musterort

Muster Arbeitsort Musterstraße 7 Muster Ort

Bewerbung als Küchenhilfe

Sehr geehrter Herr .......,

durch einen ihrer Mitarbeiter habe ich erfahren, dass Sie Küchenhilfen suchen und möchte mich gern auf die freie Stelle bewerben. Derzeit arbeite ich durch die Zeitarbeitsfirma in Ihrem Betrieb und konnte schon erste Erfahrungen sammeln. Das arbeiten in Ihrem Team bereitet mir stets sehr viel Freude und ich würde mich freuen, wenn ich mich bald als festes bestandteil ihres Teams sehen darf. Meine Stärken sehe ich in meinem freundlichen Wesen und meiner Hilfsbereitschaft. Ich arbeite stets sorgfältig und bin sehr zuverlässig.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in dem Sie sich einen persönlichen Eindruck von mir machen können, würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Gruß

Antwort
von gandalf94305, 900

Bewerbung als Küchenhilfe

Sehr geehrter Herr .......,

seit vier Monaten bin ich über die Zeitarbeitsfirma Brabbel bei Ihnen als Küchenhilfe tätig. Von einem Ihrer Mitarbeiter habe ich nun erfahren, daß Sie auch festangestelltes Küchenpersonal suchen und bewerbe mich hiermit auf eine Ihrer offenen Stellen.

Ich bin seit zwölf Jahren in der Gastronomie tätig und habe in dieser Zeit in der Küche und auch im Servicebereich umfangreiche Erfahrungen sammeln und Fertigkeiten erlernen können. Bei meinem letzten Arbeitgeber war ich unter anderem auch für die Überwachung der Kühlräume, Einhaltung von Mindesthaltbarkeitsangaben, sowie Kontrolle der Lagerbestände zuständig. Eine Übersicht meiner bisherigen Anstellungen finden Sie in der Anlage.

Meine Stärken sehe ich in meinem freundlichen Wesen und meiner Hilfsbereitschaft, jedoch auch in meiner Flexibilität, neue Aufgaben zu meistern. Ich arbeite stets sorgfältig und bin sehr zuverlässig, auch wenn es in der Küche zu Stoßzeiten mal hektischer zugeht. Schulungen zu Hygienevorschriften habe ich bisher jährlich mit Erfolg absolviert und jeweils die HACCP-Bescheinigung erhalten.

Da ich weiß, daß in Ihrer Küche insbesondere Wert auf frische Salatdressings und Marinaden gelegt wird, möchte ich außerdem noch hervorheben, daß ich drei Jahre im bekannten Gipfel-Biohotel in Hinterbopsingen in diesem Bereich für die Herstellung von Dressings und Marinaden zuständig war.

Ich freue mich nun darauf, in einem persönlichen Vorstellungsgespräch mehr von Ihnen über die Aufgaben der ausgeschriebenen Stelle zu erfahren, und Ihnen darzustellen, wie ich mich mit meinen Erfahrungen und Stärken in das Küchenteam einbringen kann.

Mit freundlichen Grüßen, Rya Rajaratnam.

Kommentar von gandalf94305 ,
  • Was qualifiziert Dich besonders für diesen Job, d.h. was hebt Dich ggf. von anderen Bewerbern ab?

  • Was hast Du an Erfahrungen und Fertigkeiten in diesem Bereich? Machst Du das seit gestern? Seit Jahren? Seit Jahrzehnten?

  • Warum paßt Du besonders auf die Ausschreibung hier und wie willst Du Dich einbringen?

  • Ein tabellarischer Lebenslauf gehört dazu. Er enthält auch kurz die bisherigen Arbeitgeber und Deine Tätigkeiten.

Antwort
von Rabbicook, 578

Ohne auf Rechtschreibung und Grammatik einzugehen. Du solltest erst Deinen Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma durchlesen. Da steht meist drin, wenn Du abgeworben wirst, dann ist eine Vertragsstrafe fällig, bzw. Dein evtl. zukünftiger Arbeitgeber muß eine solche bezahlen.

Dann würde ich in dem Bewerbungsschreiben (wenn es dann noch aktuell ist) Deinen derzeitigen Vorgesetzten (natürlich vom Küchenbetrieb) als Referenz angeben in der Art: Frau/Herr Blabla kann mit Sicherheit meine Arbeitsleistung beurteilen. Natürlich vorher bei dieser/diesem ankündigen, dass gefragt werden könnte.

Antwort
von EnnoBecker, 278

Naja, du bewirbst dich ja nicht als Pressesprecher bei einem Ministerium. Aber es wäre dennoch gut, wenn die schriftliche Bewerbung beim Personaler nicht gleich wegen schlechten Stils aussortiert wird, richtig?

Also....


durch einen ihrer Mitarbeiter

durch einen Ihrer Mitarbeiter

Sprachlich:
sie und Sie (und deren Beugungen) solltest du schon überarbeiten, ich repariere hier nicht alle sie/Sie-Fehler.

Inhaltlich:
Ich weiß nicht. Ich würde das weglassen.

und möchte mich gern auf die freie Stelle bewerben.

Nein, du möchtest das nicht, sondern du tust es.

Derzeit arbeite ich durch die Zeitarbeitsfirma in Ihrem Betrieb und konnte schon erste Erfahrungen sammeln.

Stilistisch etwwas holprig, aber okay. Ich würde wohl, wenn ich die Bewerbung schreiben müsste, ein bisschen mehr so schreiben, wie ich rede. Damit es nicht so holzig und wie ausm Bewerbungsratgeber rüberkommt.

Das arbeiten in Ihrem Team

Auch die Groß- und Kleinschreibung musst du noch stark überarbeiten. Auch hier werde ich nicht jeden Fehler reparieren, das musst du schon selber tun.

Das arbeiten in Ihrem Team bereitet mir stets sehr viel Freude

Gelogen. Du willst den Job, weil du das Geld brauchst. Das weiß auch der Personaler, also warum so dick auftragen?

Meine Stärken sehe ich in meinem freundlichen Wesen und meiner Hilfsbereitschaft.

Sehr gut.

Ich arbeite stets sorgfältig und bin sehr zuverlässig.

Das ist eine Behauptung. Ich würde hier entweder etwas diplomatiascher formulieren oder aber einen Beweis anbieten.

würde ich mich freuen.

Bewerbungsratgeber? Du würdest dich freuen oder du freust dich, wenn...?

Im Ganzen eine durchschnittliche Bewerbung. Wäre ich Personaler, würde ich dich einladen, wenn ich

  • Personalnotstand habe
  • keine mich anspringende Bewerbung finde.

Also, Ratschlag:

  1. Rechtschreibung ausbessern
  2. Persönlichkeit rein und Konjunktive raus
  3. Nicht schleimen. Bei einem Job als Küchenhilfe sagt niemand, dass es ein Traumjob sei.
Kommentar von wfwbinder ,

Genau. Mein Deutschlehrer auf der Handelsschule quittierte "ich würde gern...." "ich möchte gern ...."

Immer mit:

"Dann tun Sie es doch." Nach dem dritten Mal hatte man es drauf.

Kommentar von Gaenseliesel ,

DH ! Nett formuliert und hilfreich !

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