Frage von lomingo 23.09.2009

Betseht für Banken eine gesetzliche Pflicht zur Produktinformation?

  • Hilfreichste Antwort von DerDuke085 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    In jedem Anlageprospekt stehen die Risiken drin. Aber natürlich kommen die meisten Prospekte nur in der individuellen Beratung zum Einsatz. Es besteht die Pflicht des Beraters dir die Risikenzu schildern. Es liegen kaum alle Prospekte über jedes Produkt in der Schalterhalle der Bank rum.

    Aber nur Allgemein, je höher das Risiko desto höher die Verzinsung.

  • Antwort von wfwbinder 23.09.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Prospekte einer anlage müssen das eigentlich ausweisen, denn innerhalb der Prospekthaftung muss die Bank für das gradestehen, was in den Prospekten versprochen wird.

  • Antwort von Matrix 23.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hier der gesetzestext dazu: (3) Sofern es sich bei dem am Erwerb eines Anteils Interessierten um eine natürliche Person handelt, sind ihm abweichend von Absatz 1 vor dem Erwerb eines Anteils an einem Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken oder eines Anteils an einem Dach-Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken oder eines Anteils an einem ausländischen Investmentvermögen, das hinsichtlich der Anlagepolitik Anforderungen unterliegt, die denen nach § 112 Abs. 1 oder § 113 Abs. 1 und 2 vergleichbar sind, sämtliche Verkaufsunterlagen stets auszuhändigen. Der Erwerb von Anteilen nach Maßgabe des Satzes 1 bedarf der schriftlichen Form. Der am Erwerb eines Anteils Interessierte muss vor dem Erwerb der Anteile auf die Risiken des Investmentvermögens nach Maßgabe des § 117 Abs. 2 und 3 ausdrücklich hingewiesen werden. Ist streitig, ob der Verkäufer die Belehrung durchgeführt hat, trifft die Beweislast den Verkäufer.

    weiter unter:http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&lawid=251&paid=121

  • Antwort von althaus 24.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auf eine Produktinformation mit ausführlicher Risikoaufklärung würde ich nie verzichten. Der Berater kann Dir sonst was erzählen, ohne Zeugen kannst Du nichts beweisen und er wird alles abstreiten.

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