Frage von McJoey, 13

Betriebskosten versus Kosten für Arbeitszimmer mit Deckelung

Hallo, ich bin gewerblich tätig, mein Betriebssitz ist sozusagen das häusliche Arbeitszimmer im eigenen Einfamilienhaus. Die Tätigkeit bringt einen recht hohen Stromverbrauch mit sich.

Welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein, damit ich steuerlich nicht nur max 1250 Euro/Jahr für das Arbeitszimmer gewinnmindern geltend machen kann, sondern speziell die Stromkosten zu 100% als Betriebsausgabe abziehen darf?

Zugleich geht es mir um die gezahlte Umsatzsteuer, die ich mir gerne per Vorsteuerabzug zurückholen würde, wie es bei Unternehmen mit eigenem Betriebssitz ja auch geht.

Leider habe ich keine Firma, sonst würde ich das Arbeitszimmer einfach als Büroraum an die Firma vermieten. Aber dies würde das Problem mit den Stromkosten (USt) kaum lösen.

Antwort
von keinRing, 13

die Grenze von 1.250 Euro kenne ich nur dann, wenn das Arbeitszimmer nicht Schwerpunkt der Tätigkeit ist, sondern man mehr beim Kunden sitzt. Ist das nicht der Fall, dann sollte es keine Grenze geben.

Wie ist das denn mit dem Schwerpunkt?

Kommentar von McJoey ,

Absoluter Schwerpunkt, ca 16h am Tag, 7 Tage die Woche.

Direkter Kundenkontakt ist selten (wir sind noch im Aufbau) und dann meist im Ausland.

Das meiste geht bei uns über Videokonferenz, und diese Anlagen fressen noch zusätzlich richtig Strom. Laufen aber fast nonstop, weil meine Partner in England und Schweden sitzen. => "the future of collaboration"

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