Frage von misterT,

Betriebliche Altersvorsorge - was sind die ersten Schritte?

Die betriebliche Altersvorsorge ist wenig bekannt aber soll sich angeblich lohnen, weil es dabei dicke steuerliche Vorteile geben soll. Wenn ich mich darum bemühen will, was sind dann die ersten Schritte? Muss ich zuerst zu meine Chef, oder zu irgendeiner Versicherung? Sorry, aber ich habe echt keine Ahnung davon, wie ihr wahrscheinlich seht...

Antwort von Niklaus,
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Du musst deinen AG fragen.

Seit 1.1.2002 haben alle AN in Deutschland Anspruch auf ein betriebliche Altersversorgung. Der AG muss in seinem Unternehmen die MA aufklären das es eine betriebliche Altersvorsorge gibt.. Es gibt hier 5 Durchführungswege.

  1. Direktversicherung
  2. Unterstützungskasse
  3. Pensionskasse
  4. Pensionsfonds
  5. Pensionszusage (Direktzusage)

Den Weg und den Anbieter kann allerdings der AG bestimmen. Eine betriebliche AV läuft immer über das Unternehmen. D.h. Der Unternehmer schließt für seinen MA etwas ab und bezahlt diesen Beitrag. Dies geschieht meist in Form einer Entgeltumwandlung seltener mit einem vom AG finanzierten Beitrag Für die Beiträge fallen keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an. Die Besteuerung ist nachgelagert erst ab Leistungseintritt zu bezahlen

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Die Altersvorsorge ist in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Antwort von qtbasket,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Zuständig ist dein Arbeitgeber - dort musst du nachfragen.

Er sollte dir eine betriebliche Altersvorsorge anbieten, beispielsweise eine Gehaltsumwandlung - womöglich ist das sogar im Tarifvertrag vorgeschrieben.

Der Arbeitnehmer kann sich das leider nicht aussuchen, er ist auf seinen Arbeitgeber angewiesen.

Antwort von Rastetter,

Die baV lohnt sich nur dann, wenn der Arbeitgeber was dazu gibt. Hat man nur die Freibeträge für Steuer und Sozialabgaben in der Ansparphase besser Finger weg.

Antwort von gandalf94305,

Das wäre einer der Fälle, in denen man wirklich mal einen Link auf Wikipedia posten könnte, denn dort ist alles eigentlich erklärt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliche_Altersversorgung

Damit wissensmäßig gestärkt gehst Du zum Arbeitgeber und fragst nach, was denn wirklich angeboten wird und welche Zuschüsse es vom Arbeitgeber gibt. Im allgemeinen lohnt sich die bAV aufgrund steuerlicher Vorteile für ein breites Spektrum von Gehaltsgruppen und sollten daher in Anspruch genommen werden.

Antwort von Tina34,

erst mal bei deinem Chef fragen, es könnte sein das die Firma einen Rahmenvertrag hat und das sie nur den Anbieter akteptiert mit dem sie den Rahmenvertrag haben.

Wenn du das geklärt hast dann gehts weiter.

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