Frage von BrigitteG, 13

Betreuungskosten Tochter / Eingetragenes Vermögen am Haus!

Hallo,

meine Stief-Tochter (24) ist seit 3 1/2 Jahren psychisch krank und war nach dem Abitur nicht fähig eine Ausbildung zu machen. Seit letztem Jahr hat sie einen finanziellen Vormund (monatl. Kosten Amtsgericht ca. 500 €) und wurde bis November 2013 sozialtherapeutisch (Kosten insgesamt ca. 5.000 €) betreut. Sie wohnt nicht mehr zuhause! Sie hat, nachdem Ihre Mutter gestorben ist, einen Anteil von 12,5 % an dem Haus ihres Vaters. Letztes Jahr konnte der Vater (61), der kaum Einkommen hat noch von einer Zahlung/ Unterstüzung befreit werden, da kein "flüssiges" Geld da ist und er oder auch seine Tochter keinen Kredit aufs Haus aufnehmen können!! Nun haben wir das Haus verkauf und an anderer Stelle ein neues gekauft. Durch den Grundbucheintrag wurde das Amt darauf aufmerksam und will nun die Betreuungskosten seit Febr. 2013 rückwirkend zurückerstattet haben!! Den nun würde ja Geld "fliesen". Ist das möglich? Wir müssen mit dem Verkaufspreis das neue Haus bezahlen. Und kann man von uns verlangen, dass wir ihr Ihren Anteil ausbezahlen!! Sie bekommt Halbwaisen-Rente + Kindergeld bis 27 J. ( gesamt ca. 506 €)! Im Herbst beginnt sie eine "geschützte Ausbildung".

Vielen Dank für die Antworten

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Antwort
von wfwbinder, 10
  1. Wie habt ihr es geschafft das Haus zu verkaufen , ohne das der, der die Vermögenspflege hat (Vormundschaft heisst jetzt Pflegschaft), sich um das Geld gekümmert hat?

  2. Natürlich steht das Geld aus dem Hausverkauf, nach Abzug eventueller Belastungen, zu 12,5 Der Stieftochter zu.

  3. Was hattet ihr denn als Kompensation gedacht, wenn ihr deren Geld zum Kauf des Neuen Hauses nutzt? Ein Wohnrecht?

  4. Ob der Vater (wird wohl Dein Mann sein) dann später wieder eintreten muss, kann ich so nicht sagen. Aber die 12,5 % müßt Ihr abzweigen udn ein Haus suchen, was nur 87,5 % des Verkaufspreises kostet. Oder die Differenz finanzieren.

Kommentar von billy ,

Genau so sehe ich das auch.

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