Frage von erikaehrlich, 22

Beteiligung an Investitionen im Haus

Vor einiger Zeit haben mein Mann und ich eine neue Küche erworben. Wir leben in einem Eigenheim, Eigentümer ist mein Mann. Da wir beide in Vollzeit berufstätig sind, wollte und habe die neue Küche zur Hälfte gezahlt, sie wurde nicht finanziert. Mir wurde von anderer Seite abgeraten, da eine Küche angeblich als fest eingebauter Bestandteil der Immobilie gilt. Ich habe diese Aussage nicht verstanden bzw. konnte diese nicht nachvollziehen. Ist an der Aussage "fest eingebaut" etwas dran? Kann mir hierzu jemand etwas sagen? Vielen Dank für eine Information.

Antwort
von Primus, 22

Ist hier schön erklärt:

http://www.rechtstipps.net/Rechtstipps/336/Fest-verbaut-oder-nur-verschraubt-der...

Kommentar von wfwbinder ,

interessanter Link, gibt aber Juristen die schönsten Möglichkeiten sich an den Kontrahenten die nächsten Golfausrüstungen zu verdienen.

Kommentar von Primus ,

C'est la vie ....;-))

Antwort
von Rat2010, 20

Seid ihr kurz vor der Trennung? Zahlst du dienem Mann Miete?

Wenn nicht, finde ich es normal, dass sich beide an Anschaffungen beteiligen, wenn beide in etwa gleich viel verdienen.

Die logische Konsequenz wäre sonst eine immer reicher werdende Frau und ein Mann, der im Alter ein Darlehen bei seiner Frau aufnehmen muss, um das Haus zu erhalten. Alternativ leben beide in einer Bruchbude, wenn der Mann mal weniger verdient oder in Rente geht.

Schon weil Mieter Küchen mitnehmen oder verkaufen können, würde ich den Gebäudebestandteil bei einer Küche verneinen. Üblicherweise kann man die auch teilen und z. B, die Geräte mitnehmen.

(Frisch) getrennte Frauen sind in Beziehungsfragen (und das Thema ist ein Beziehungsthema, nicht wirklich eines für dieses Forum), speziell was den Umgang mit Männern anbelangt, erfahrungsgemäß sehr schlechte Ratgeber!

Antwort
von wfwbinder, 19

Bei der Küche würde ich einen Grenzfall sehen.

Grundsätzlcih:

Alles was mit dem Grund und Boden fest verbunden ist, gehört dem Grundstückseigentümer. Also das Haus, die Garage, ein- und Umbauten am und im Haus.

Die Küche ist heute zwar meist ein Einbauteil udn maßgenau eingepaßt, aber ich denke, wenn man die ausbaut dann kann man mit einigen anbeutielen, die auch in einer neuen Küche unterbringen.

Daher stimme ich der aussage "mit dem Grund und Boden fest verbunden" hier nicht zu.

Aber ich gebe zu, wenn die andere Seite mein Mandant wäre, würde ich es natürlich versuchen durchzubekommen.

Kommentar von Zitterbacke ,

Doch nur interessant bei Vermietung . Oder ??

Kommentar von wfwbinder ,

Nein, hier geht es darum, wie es bei einer Scheidung auszugleichen ist.

Antwort
von LittleArrow, 16

Ein Blick ins BGB könnte bei einer Einbauküche als vorübergehendes Möbel weiterhelfen:

§ 95 Nur vorübergehender Zweck

(1) Zu den Bestandteilen eines Grundstücks gehören solche Sachen nicht, die nur zu einem vorübergehenden Zweck mit dem Grund und Boden verbunden sind. Das Gleiche gilt von einem Gebäude oder anderen Werk, das in Ausübung eines Rechts an einem fremden Grundstück von dem Berechtigten mit dem Grundstück verbunden worden ist.

(2) Sachen, die nur zu einem vorübergehenden Zweck in ein Gebäude eingefügt sind, gehören nicht zu den Bestandteilen des Gebäudes.

Dies ist mir teilweise unverständlich:

Da wir beide in Vollzeit berufstätig sind, wollte und habe die neue Küche zur Hälfte gezahlt,

Kommentar von EnnoBecker ,
Dies ist mir teilweise unverständlich:

Und das bezieht sich sicherlich nicht auf das fehlende "ich".

Ich verstehe das nämlich auch nicht.

Kommentar von Privatier59 ,

Wenn es anders wäre, würden sich jedes Jahr zehntausende von Menschen des Diebstahls schuldig machen, nämlich all jene Mieter die ihre Einbauküche bei Auszug demontieren und mitnehmen ohne ihren Vermieter vorher um Erlaubnis zu bitten.

Unverständlich ist mir hier im übrigen eine ganze Menge. Der Fragestellerin sei zum Trost gesagt, dass Einbauküchen so rapide an Wert verlieren, dass nach wenigen Jahren schon der Inhalt des Sparschweins genügt um den Ausgleich zu finanzieren.

Antwort
von sandinav, 14

willst du hier eine Grundsatzdiskussion führen? Oder wohin zielt deine Frage?

  • Zahlst du denn Miete?

  • Wie ist euer Status? Zugewinn oder nicht?

  • Wer zahlt was?

  • Willst du dich trennen? Steht eine Scheidung an?

  • Willst du bei Auszug 50% der Küche mitnehmen?

  • würdest du alternativ für die Abnutzung der Küche zahlen?

Dei Küche kann man so sehen, dass sie fest eingebaut ist und damit Bestandteil der Immo. Aber du kannst ja die Hälfte der Küche abbauen bei Trennung.

Antwort
von billy, 14

Worauf zielt die Frage ab ? Ihr seid doch „ noch „ verheiratet und wollt es weiter bleiben oder nicht ? Natürlich wird eine Einbau - Küche in dem dafür vorgesehenen Raum fest eingebaut sonst würde die sich eventuell bei gewissen Küchenarbeiten bewegen. Diese Tatsache hat aber nichts mit den Anteilen der Finanzierung zu tun.

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