Frage von EibarNugherr, 38

Beteiligung an einer GmbH mit diesem Angebot siehe unten - wer kann mir da helfen?

Eine Softwarefirma mit einem Umsatz von knapp 600k und** Gewinn von 74k** im Jahr bei der ich schon 8 Jahre als Entwickler tätig bin, mit einem GF der in "Rente" gehen will und sich mit einem Gehalt von 10k im Monat und 2-3 Arbeitstagen in der Woche noch Administrativ einschalten will, ca. weitere 5 Jahre, bietet mir an vom Jahresumsatz 10% im Jahr an Anteilen zu kaufen also im Gespräch sind 50k = 10%. Den weiteren Gewinn sollte dann noch was übrig sein, darf ich behalten....Die Firma ist gesund, Der GF ist nicht mehr gewillt, ich aber schon....

Wie errechne ich nun den Firmenwert? Wie sinnvoll ist es, da einzusteigen, laut zahlen (ca. 60k pro Jahr mehr Umsatz in den letzten 5 Jahren) Muss ich da lieber von den 25k > GmbH Prozente/Anteile gehen oder vom Umsatz?

Wer kann mir da ein paar Tipps geben?

Antwort
von wfwbinder, 16

Dir fehlen anscheinend Kenntnisse über Gewinnermittlung usw. Ausserdem lässt sich Dein Telegrammstil schlecht lesen.

  Muss ich da lieber von den 25k > GmbH Prozente/Anteile gehen oder vom Umsatz?

Was soll dieser Satz eigentlich heissen? "25.000,- größer GmbH Prozente/Anteile" ergibt für mich keinen Sinn.

Den Firmenwert kann man nur ermitteln, wenn man auch das bisherige Geschäftsführergehalt bekannt ist. Oder sind es die gleichen 10.000,-, die der Verkäufer später haben will.

Deine bisherigen Honorare/Dein Gehalt, sind bei den 74.000,- Gewinn vermutlich ja schon abgezogen.

Dann hast Du das Problem, dass Du die Anteile nicht as dem Gewinn des Unternehmens kaufen kannst. 

  bietet mir an vom Jahresumsatz 10% im Jahr an Anteilen zu kaufen also im Gespräch sind 50k = 10%.

Wenn Du ihm aus dem Jahresergebnis 50.000,- zahlst, würde ja die GmbH eigene Anteile kaufen, oder die 50.000,- wären eine Ausschüttung an Dich und die Steuern dafür kämen noch oben drauf.

Du solltest das mal mit einem Gründercoach besprechen und den Kauf ggf. über Gründerkredite finanzieren.

Ein Gewinn von 74.000,- kann schon locker einen Wert des Unternehmens von 350.000,- ergeben.

Antwort
von Snooopy155, 23

Mir stößt auf, dass der Veräußerer sich noch über 5 Jahre ein Jahresgehalt von 20% des jährlichen Umsatzes genehmigen will, ganz zu schweigen von den Folgekosten die diese Gehaltsforderung nach sich zieht. Als Gegenleistung wird er dann auch noch in dieser Zeit aktiv auf den Geschäftsverlauf Einfluß ausüben - ungewiß ob im Sinne der anderen Inhaber.

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