Frage von NeueZeit, 215

Beschäftigungsverbot während Schwangerschaft-schlecht für Renten-Beitragszeiten?

wer arbeitsunfähig ist, lang krank o. arbeitslos, kriegt doch keine Anrechnungszeit für die gesetzl. Rente-gilt das auch bei Beschäftigungsverbot/Schwangerschaft?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo NeueZeit,

Schau mal bitte hier:
Rente Schwangerschaft

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Primus, 215

Bei Arbeitsunfähigkeit wird erst durch Lohnfortzahlung, dann durch Krankengeld weiterhin in die Rentenkasse eingezahlt. Nur bei Bezug von ALG II werden die Beitragszeiten nicht berücksichtigt.

Während des Beschäftigungsverbotes bei Schwangerschaft gilt: Nach § 11 Abs. 1 S. 1 MuSchG behält die schwangere Frau den Anspruch auf den bisherigen Durchschnittsverdienst, wenn sie aufgrund eines allgemeinen oder individuellen Beschäftigungsverbots ganz oder zum Teil vor Beginn oder nach Ende der Schutzfrist mit der Arbeitsleistung aussetzt oder wenn sie auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz umgesetzt worden ist.

Von daher entsteht keine Lücke in der Rentenversicherung.

Antwort
von bienchen33, 181

Man ist während der Schwangerschaft -auch mit BV-ja angestellt u. somit in der Rentenversicherung versichert.

Antwort
von Candlejack, 167
wer arbeitsunfähig ist, lang krank o. arbeitslos, kriegt doch keine Anrechnungszeit für die gesetzl. Rente

wer erzählt denn sowas oder wo liest du sowas ? Das entspricht nicht den aktuellen Regelungen.

gilt das auch bei Beschäftigungsverbot/Schwangerschaft

was schon generell nicht gilt, kann auch nciht bei Schwangerschaft gelten und dort ist das auch nicht so geregelt wie gehört ;-)

Antwort
von barmer, 139

Hallo,

alle diese Zeiten werden bei der Rente angerechnet, wenn auch ggf. nicht ganz so hoch bzw. so wertvoll. Das gleiche gilt auch bei der Schwangerschaft.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von qtbasket, 114
  • wer arbeitsunfähig ist, lang krank o. arbeitslos, kriegt doch keine Anrechnungszeit für die gesetzl. Rente-

Kann ich leider nicht nachvollziehen - stimmt so sicher nicht !!! Da muss man schon unterscheiden - bei ALG 1 beispielsweise werden Rentenversicherungsanwartschaften erworben.

Und bei schwangeren Frauen greifen die Mutterschutzgesetzregelungen - wer also in einem Arbeitsverhältnis steht, ist rentenversicherert, und selbst bei Kindererziehungszeiten gibt es eine Berücksichtigung beim späteren Rentenanspruch.

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