Frage von pepe98, 12

Bemessungsgrundlagen 1-%-Regelung: wer kann helfen?

Ich habe mehrere Fragen zur sogenannten 1-%-Regelung, mit der das Finanzamt dann pauschal den privaten Pkw-Anteil an einem Geschäftswagen ermittelt, wenn z. B. das Fahrtenbuch Lücken oder Fehler aufweist:

  • Bemessungsgrundlage ist ja der Bruttoanschaffungswert. In meiner Steuerprüfung steht aber, das aus Vereinfachungsgründen ein jährlicher Betrag X netto angesetzt wird. Müsste die Pauschale nicht genauso brutto angesetzt werden, wenn doch die Bemessungsgrundlage der Bruttoanschaffungswert ist?

  • Das Finanzamt will die Pauschale zusätzlich zu den bereits privat gebuchten Beträgen erheben - sollten die bereits gebuchten privaten Beträge dann nicht in der Pauschale enthalten sein?

  • Wie steht es um das Kapitel Wertverlust eines Fahrzeugs? Der wird offenbar bei der 1-%-Regelung nicht berücksichtigt, denn jedes Jahr wird wieder der Bruttoanschaffungswert als Bemessungsgrundlage zu Rate gezogen. Wie kann der Wertverlust berücksichtigt werden?

  • Last but not least ist mir folgender Satz sowohl inhaltlich als auch vom Satzbau her unverständlich: "Der Umsatzsteuer ist hiervon ein Betrag von X Euro + Y Euro zu unterwerfen." Könnte mir jemand in verständlichem Deutsch die Aussage dieses Satzes erklären?

Vielen Dank allen im Voraus!

pepe98

Antwort
von Tina34, 8

dein Steuerberater kann dir das alles genau erklären.

Mit deinen Bruchstücken kann dir eh keiner eine klare richtige Aussage geben.

1 % ist und bleibt 1% Regelung (Vereinfachungsgründe!) es wäre ja auch noch als Alternative die Fahrtenbuchregelung möglich gewesen, allerdings wer nicht in der Lage ist ein Fahrtenbuch richtig zu führen wird vom Leben bzw. vom Finanzamt bestraft.

https://www.haufe.de/finance/buchfuehrung-kontierung/umsatzsteuer-pkw-privatnutz...


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