Frage von faroo 12.06.2009

bekommt man bei Minijob eigentlich Krankengeld v. Arbeitgeber wenn man krank ist?

  • Antwort von ischdem 02.01.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wenn das nicht im vertrag steht - die lohnfortzahlung - dann gibt es kein krankengeld

    zb wenn im vertrag steht: dass nur die tatsächlich gearbeiteten stunden bezahlt werden - dann bestheht kein anspruch....

  • Antwort von Rentenfrau 16.06.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Arbeitgeber ist zur Lohnfortzahlung für 6 Wochen verpflichtet, die zahlt er, er kann -bei wenigen Angestellten- evtl von der Krankenkasse Geld aus der U1 zurückholen.

  • Antwort von Lissa 14.06.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Minijobber, die infolge Krankheit oder einer medizinischen Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, haben wie alle Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung - für längstens 42 Tage wegen derselben Erkrankung - entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Ferner sind Arbeitgeber im Rahmen der Regelungen des Mutterschutzgesetzes verpflichtet, der Minijobberin während der Zeit von Beschäftigungsverboten sowie der Zeit der Mutterschutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz Entgelt fortzuzahlen. Deswegen sieht der Gesetzgeber insbesondere für kleine bis mittlere Betriebe die Erstattung dieser Arbeitgeberaufwendungen vor. Die Knappschaft führt die Ausgleichsversicherung für alle Minijobber durch, unabhängig davon, bei welcher Krankenkasse der Minijobber versichert ist.

    Hier geht es weiter:

    http://kuerzer.de/rCBKOcItt

  • Antwort von wfwbinder 12.06.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, sie hat Anspruch auf Lohnfortzahlung.

    Krankengeld (also das, was man nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommt), zahlt die Krankenkasse. Da kommt es drauf an, welche Art Mitgliedschaft sie bei der Krankenkasse hat.

  • Antwort von Oerdiz 12.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bei einem Minijob ist man "nicht eigens" krankenversichert, wenn man nur diesen Job hat und der Ehegatte gesetzl. sozialvers.pflichtig versichert ist. Es gibt daher keinen Anspruch auf Krankengeld. Die pauschalen Beiträge die der Arbeitgeber zahlt, stellen keinen eigenen Anspruch sicher.

  • Antwort von JOCHENBEHR 14.05.2010

    Erstmal: Krankengeld gibt es von der Krankenkasse und nicht vom Arbeitgeber!

    Beim Minijob bekommt man auch EFZ, aber eher die Kündigung ins Haus, wenn man da nicht frei macht.

    Beim Minijob sind Sie ja nicht mit Anspruch auf KG versichert, haben Sie noch andere Beschäftigungen über 400 Euro am Laufen?

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