Frage von Streetworker1,

Bekomme kein HartzIV mehr

Ich bekomme seit Februar kein HartzIV mehr, weil mein Lebensgefährte verdient und seit November kein Wohngeld mehr. An beide Stellen muß ich sogar auch was zurückzahlen. Da habe ich eine Ratenvereinbarung beim Jobcenter gemacht. Ich bekomme nur Unterhalt von dem Vater meiner Tochter und das Kindergeld. Ich habe zwar einen Nebenjob als Flyerausträger, aber das ist auch nicht viel. Ich weiß nicht, wie ich es finanziell noch machen soll. Wer weiß einen Rat? Der Geburtstag meiner Tochter kommt auch in 2 Wochen.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rentenfrau,

Du bildest mit Deinem Lebensgefährten eine Bedarfsgemeinschaft und daher wird sein Einkommen auf Euren Bedarf angerechnet, Und hier hat das Jobcenter wohl errechnet, daß Ihr keine Leistungen mehr bekommt - und Ihr hab sicher einen entsprechenden Bescheid vom Jobcenter bekommen. Falls Du die Rechnung nicht nachvollziehen kannst, kannst Du natürlich gegen den Bescheid einen Widerspruch einlegen. Was Ihr versuchen könntet: einen Wohngeldantrag stellen, wenn Ihr knapp aus dem Leistungsbezug rausfallt, evtl. auch Kindergeldzuschlag beantragen, aber ansonsten kann ich Dir nur raten die noch gute Arbeitsmarktlage zu nutzen und Arbeit zu finden, vielleicht klappt es ja mit einer Teilzeitstelle. Ich wünsche Dir alles Gute.

Kommentar von Streetworker1 ,

Danke! Wohngeld bekomme ideshalb auch nicht mehr, und einen Antrag wegen Kindergeldzuschlag hatte ich schonmal gestellt - allerdings vor einigen Jahren. Da habe ich eine Ablehnung bekommen. Aber ich werde es jetzt nochmal probieren. Bis jetzt habe ich nur einen Nebenjob, aber trotzdem immer auf Suche nach Arbeit. Wenn es wenigstens eine Teilzeitstelle wäre, ist es auch nicht schlecht.

Antwort
von Privatier59,

Die Zahlung ist doch offenbar eingestellt worden weil Du mit dem Lebensgefährten in einem Haushalt lebst und Ihr eine Wirtschaftsgemeinschaft seid. Deine Ausführungen nachzuvollziehen fällt mir daher schwer. Hast Du eventuell die ALG2-Leistungen als eine Art Trinkgeld angesehen von dem Du Zusatzwünsche über das Lebensnotwendige hinaus finanzieren kannst? In meinen Ohren klingt das jedenfalls so. Wenn Du trotzdem der Meinung bist, Ansprüche zu haben, dann beschreite den Rechtsweg. Der steht jedem offen.

Kommentar von Streetworker1 ,

Die Zahlung ist eingestellt, weil mein Lebensgefährte über der Bemessungsgrenze liegt. Ich habe diese Leistungen auch nicht als Trinkgeld angesehen. Ich bin eher sparsam und gebe das Geld nicht mit vollen Händen aus.

Antwort
von alphabet,

Hallo,

wenn Du mit Deinem Lebensgefährten eine Bedarfsgemeinschaft bildest und dieser zu viel verdient, wo liegt dann der Beitrag zum Lebensunterhalt durch deinen Lebensgefährten.

Oder finanzierst Du alleine den Lebensunterhalt und er spart sich sein Einkommen?

Gruß alphabet

Antwort
von Zitterbacke,

Nimm doch das Geld aus deiner Erbschaft ! Gruß Z... .

Kommentar von Primus ,

D:H. ;-))

Antwort
von obelix,

ich würde es so machen wie alle, die mit einem Partner zusammenleben und der eine mal wenig oder nichts verdient: zusammenhalten und der Partner muss dafür einspringen.

Oder siehst du deine Argumentation als Grundlage für Lebensgemeinschaften? Ich kenne fast nur solche, bei denen die Partner sich helfen. Wenn nicht, dann ist es nicht der richtige Partner.

Kommentar von Streetworker1 ,

Ja, da muß ich Dir zustimmen. So sollte es eigentlich auch sein.

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