Frage von Hostali,

Bekomme im Januar Minijob, nun mit Sozialversicherung? Kenn mich nimmer aus, Änderungen?

Ich beginne im Januar Minijob, der sei nun mit Sozialversicherung? Blicke das nicht richtig, die 400-Euro-Jobs waren doch immer versicherungsfrei, was sind das für Änderungen? Habe ich mehr Abzüge? Gibts kein Entrinnen? Danke.

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Antwort
von Tina34,

http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/00_startseite/01_thementeaser/startseit...=E20885B3A6D067B731D21F8FCC5E8A34

Also die Verdienstgrenze für Minijobs wird von 400,- auf 450,- € erhöht.

Es ändert sich nur das erst einmal alle neuen Minijobs RV-pflichtig sind, früher war das eine Option. Vorher mußt man wählen das man die Versicherungspflicht möchte, ab Januar muß man wählen ob man das nicht möchte.

Oben ein Link der Minijobzentrale wo alles genau erklärt ist.

Keine Panik alles ist gut !

Antwort
von Schiko,

Als Minijob wird-ohne das dem AG. eine Steuerkarte/Bescheinigung vorzulegen ist der monatliche Verdienst bis höchstens 400 ( 4800 im Jahr) , ab 1.1.2013 450 ( 5400 im Jahr) bezeichnet. Zweimal im Jahr dürfen es sogar 800, 2013 900 monatlich sein, der Jahresrahmen von 4800, 5400 darf aber letztlich nicht überschritten werden. Steuerlich ist hierfür der AG( Arbeitgeber) zuständig, hierfür zahlt der AG. 30% vom Brutto- betrag, hierfür sind 2% Steuer enthalten.

Damit der Beitrag auch die Rentenversicherung voll wirksam umfasst konnten 4,6 % eigener Beitrag zur RV. bezahlt werden. Dies wurde wenig genützt deshalb gilt dies jetzt als Umkehrschluss. Ab 1.1.2013 überweist der AG. ( ab 1.1.2013) von 450 oder auch weniger 3,9% und Euro 17,55 nicht abgezogen wird. Mit 17,55 Eigenleistung entsteht ein Rentenanspruch von monatlich 4,92 Euro, ohne Zuzahlung nur 3,71 monatliche Rente.

Im Gegensatz hierzu kann man natürlich auch auf Steuerkarte monatlich 300, 400, 450 oder mehr verdienen, da gilt "versicherungsfrei nicht", für die Steuer bist du verant- wortlich. Mancher Arbeitgeber lehnt es ab den Verdienst wie zuerst beschrieben zu verrechnen, dagegen kann man nichts machen.

MfG.

Antwort
von Rentenfrau,

Nun steigt die Minijobgrenze ab 1.1.2013 auf 450 Euro monatlich, neu ist, daß grundsätzlich die Rentenversicherungspflicht gilt (Achtung: nur in der Rentenversicherung), auf Antrag kannst Du Dich aber von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen (sollte man sich aber -je nach Fall- wirklich gut überlegen, ob man das so will, denn die Rentenbeiträge tragen evtl. auch zum früheren Rentebeginn bei, helfen bei Reha- und Kuransprüchen, helfen auch beim Erfüllen der Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente.

Antwort
von FREDL2,

Für ab 1.1.13 neu begründete Minijobs gilt die Entgeltgrenze von 450,00/Monat.

Neu ist auch, dass Du - anders als bisher - entscheiden musst, ob Du von der Rentenversicherungspflicht befreit werden willst. Bisher war es umgekehrt, Du musstest die RV-Pflicht beantragen.

Beantragst Du die Befreiung, trägt der AG die 15% RV, beantragst Du sie nicht gelten voraussichtl. 18,9% und die 3,9% zahlst Du.

Der KV-Beitrag von 13% bleibt nach wie vor beim AG hängen.

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