Frage von daniel001, 43

Beitragsbemessungsgrenzen bei Kündigung zur Monatsmitte

Hallo Zusammen,

ich habe meinen Arbeitgeber bereits informiert dass ich in absehbarer Zeit kündigen werde. Da ich jedoch noch eine Menge Überstunden habe, die bei Kündigung ausgezahlt werden gibt es zwei Optionen:

  1. Kündigung zum 15. des Monats. Überstunden werden ausgezahlt. Gehalt erhalte ich bis zum 15.
  2. Kündigung zum 31. des Monats. Die letzten zwei Wochen des Monats feiere ich Überstunden ab, der Rest wird ausgezahlt. Gehalt erhalte ich bis Ende des Monats.

In beiden Fällen liegt mein Gehalt (+Überstundenauszahlung) im letzten Monat über der Beitragsbemessungsgrenze. Habe ich bei einer der beiden Optionen ggf. Netto mehr in der Tasche? Werden z.B. die Beitragsbemessungsbeträge bei Kündigung zur Monatsmitte für den gesamten Monat oder für den halben Monat berücksichtigt?

Vielen Dank für die Hilfe!

Antwort
von wfwbinder, 43

Es kommt darauf an. Beitragsbemessungsgrenzen 6.050,- und 4.125,-

1. Bei Kündigung und Abrechnung zur Monatsmitte wird nach der Tagestabelle abgerechnet. Dein Gehalt nehmen wir an (duschreibt Du bis auf jeden Fall drüber ist 7.000,- Euro. Dann werden nur Beiträge für 3.025,-/2.062,50 abgerechnet. Durch die Progrssion wird aber die Lohnstueer höher sein.

2. Bei Abrechnung für den ganzen Monat werden Beiträge für 6.050,-/4.125,- abgeführt. Lohnsteuer weniger.

Allerdings kommt die Lohnsteuer ggf. bei der Einkommensteuererklärung zurück, denn da wird nur die Jahressumme gesehen. Der Vorteil bei den Beiträgen bleibt.

Kommentar von daniel001 ,

Klasse, der Hinweis auf die Tagestabelle hat meine Fragen geklärt. Vielen Dank für die Hilfe!

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