Frage von wunschmama,

Bei Mann mit hohem Gehalt anstellen lassen um Elterngeld zu erhöhen, geht das?

Gibts Probleme, wenn man sich für 6 Mt. der Schwangerschaft möglichst hochdotiert bei eigenem Mann anstellen lässt, um möglichst viel Elterngeld rauszuschlagen sozusagen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von barmer,

Ja, denn Arbeitsverhältnisse mit Ehegatten werden sowohl vom Finanzamt wie auch den Sozialkassen ganz liebevoll geprüft. Ob es ein ernsthaftes Arbeitsverhältnis ist und ob einem familienfrmeden Arbeitnehmer das gleiche gezahlt würde.

Daran würdet Ihr wohl schon scheitern.

Gruss

Barmer

Antwort
von Gaenseliesel,

Hallo, " Bei Mann mit hohem Gehalt anstellen lassen..... um viel Elterngeld rauszuschlagen " Sorry, allein moralisch finde ich diese Gedanken schon verwerflich aber was zählt heut zu Tage schon die Moral ? K.

Antwort
von nero070,

Das Elterngeld errechnet sich aus den Einkünften der letzten 12 Monate. Wenn man sich dann beim Ehemann zu einem möglichst hohen Gehalt einstellen läßt, müsste dieses Gehalt, samt Lohnzusatzkosten, natürlich auch gezahlt und versteuert werden. Ob sich das lohnt, möchte ich bezweifeln. Diese Idee ist daher für die wuschmama auch eher ein Wunschgedanke.

Kommentar von NasiGoreng ,

Vermutlich hat der Mann ein Unternehmen (als Privatmann kann man seine Ehefrau weder als Putzfrau, noch als Köchin, Erzieherin oder Liebesdienerin einstellen). Als Sekretärin in seinem Unternehmen, kann der Mann das Gehalt der Ehefrau aber als Betriebsausgaben absetzen.

Da könnte es schon sein, dass die sich daraus ergebende Steuerersparnis zusammen mit dem höheren Elterngeld größer ist als die Steuern auf das Gehalt. Die Sozialabgaben darf man dabei nicht berücksichtigen, durch diese erwirbt man sich ja auch Ansprüche.

Kommentar von alfalfa ,

Eine betriebswirtschaftlich valide Überlegung. Wie Barmer bereits schrieb, mögen Finanz- und Sozialbehörden so etwas sehr - Stichwort Gestaltungsmisbrauch. Auch kann sich sozialversicherungstechnisch der Status ändern. Bei mithelfenden Familienangehörigen gelten nämlich spezielle Regeln. Und dann kehrt sich der Vorteil ganz fix um. Zu Recht!

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