Frage von Piccola1, 29

Bei einem befristeten, geringfügig Beschäftigten mit festem Gehalt und die Zeit über ein Zeitkonto abger. wird - was ist, wenn am Ende noch Std. fehlen?

Eine befristet, geringfügig beschäftigte Saisonkraft hat am Ende der Befristung minus auf dem Zeitkonto. Können diese Stunden auch nach dem Ende der Beschäftigung noch sozusagen kostenlos nachgearbeitet werden? Beispiel: Vertrag vom 10.10. - 9.3. - vereinbart sind mtl 40 Std. á € 10,- / gezahlt wird generell € 400,- im Monat Jetzt ist abzusehen, dass zum 9.3. noch ca. 40 Std. fehlen Muss hier zwingend eine Ausgleich auf Geldbasis stattfinden oder können die Stunden nach dem Ende der Befristung nachgearbeitet werden? Danke im Voraus! M.Rumrich

Antwort
von Juergen010, 15

Sofern der Arbeitsvertrag keine tarifliche oder betriebsverfassungsrechtliche Grundlage hat (muss im Arbeitsvertrag explizit erwähnt sein) kann und darf der Arbeitgeber keine Verrechnung von aufgelaufenen Minusstunden vornehmen, da der Abruf der Arbeitsleistung in seinen Verantwortungsbereich fällt.

Vgl. auch folgenden Artikel, ab ca. Mitte wirds interessant ..;-)

http://www.hensche.de/Arbeitszeitkonto_Verrechnung_Zeitguthaben_Minusstunden_Arb...

Antwort
von Angelsiep, 19

Frage dazu:

Wurden die fehlenden Stunden vom AG nicht abgerufen, oder hat sie der AN von sich aus nicht geleistet ?

Kommentar von Piccola1 ,

Der Bedarf war wohl am Anfang zu hoch angesetzt und die Zeit vom AG nicht abgerufen.

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