Frage von dieleseratte, 448

Bei der Angabe der vorraussichtlich gefahrenen Kilometer übertreiben oder untertreiben?

Sollte man bei der Angabe der vorraussichtlich zu fahrenden Kilometer bei einer Autoversicherung besser unter- oder übertreiben bei der Einschätzung?

Antwort
von Primus, 448

Übertreiben stellt für die Versicherung gar kein Problem dar, denn Deine nur Versicherungsprämie steigt und Du bekommst keine Vergütung, wenn Du unterhalb der angegebenen Kilometer bleibst.

Bei einer Untertreibung sieht es schon anders aus. Spätestens nach einem Unfall fliegt der Schwindel auf.

Was dann auf Dich zukommen kann liest Du hier:

http://www.t-online.de/wirtschaft/versicherungen/id_66485942/kfz-versicherung-wa...

Antwort
von petermann, 388

Man sollte besser vorsichtig sein bei der angabe und eher leicht untertreiben. Sollte sich die zahl deutlich ändern, muss der Versicherer aber informiert werden sonst riskiert man seinen Versicherungsschutz.

Kommentar von gammoncrack ,

sonst riskiert man seinen Versicherungsschutz.

Das zeige mir doch einmal anhand irgendeiner Versicherungsbedingung eines beliebigen Versicherers.

Antwort
von Ruwu135, 354

Hallo dieleseratte,

Es sind ja schon eine ganze Reihe guter Kommentare. In der Praxis hat es sich auch rausgestellt, dass unter Umständen zwischen (bspw. jetzt) 30.000Km und 35.000Km finanziell kein bzw. nur ein ganz geringer Unterschied ist.

Da ich viel fahre, habe ich lieber etwas höher genommen. Natürlich nicht 10.000e Km, aber ich runde lieber auf. Im Schadensfall hab ich sonst das Problem.

Viele Grüße Ruwu135

Antwort
von freelance, 318

weder noch. Ich schätze immer km-genau :)

Im Ernst. Ich hatte die Diskussion bei meiner Versicherung vor wenigen Wochen. Dort wurde mir mündlich vom Versicherungsagenten gesagt, dass man bei Minder-Km keine Erstattung, bei Mehr-Km jedoch mit hoher Sicherheit eine Nachforderung bekommen würde.

Wie das bei deiner Versicherung ist, kann ich dir nicht sagen.

Ich halte es so: ich runde immer nach unten ab. Ich melde in regelmässigen Abständen (meist immer Ende des Jahres) meinen km-Stand an die Versicherung, wenn nötig. Fahre ich weniger im Folgejahr, lasse ich den Vertrag anpassen.

Antwort
von gammoncrack, 288

Fast jeder Versicherer erhebt Sanktionen, sobald im Schadenfall eine Überschreitung der angegebenen jährlichen Kilometerleistung festgestellt wird. Die Sanktion selbst geht von einer Erhöhung der Selbstbeteiligung bei Kaskoschäden bis zu 2 (korrekten) Jahresbeiträgen zusätzlich.

Wie Du das bei Beginn des Vertrages handhabst, ist Dir ja selbst überlassen. Aber in dem Moment, wo Du die angegebene Kilometerleistung überschreitest, solltest Du, wenn Du nicht besonders risikofreudig bist, den Versicherer informieren. Manche korrigieren per Meldedatum, andere rückwirkend zur nächsten Hauptfälligkeit.

Übertreiben ist ein gewisses Risiko. Bist Du am Ende des Jahres weniger als angegeben gefahren, das heißt, Du hast die Kilometerklasse unterschritten, gibt es kein Geld zurück, höchstens gegen Vorführung des Fahrzeugs.

Du musst Dir einmal die Kilometerklassen anschauen. Üblich sind

  • bis zu 6.000 km
  • bis zu 9.000 km
  • bis zu 12.000 km
  • usw.

Minder- oder Mehrkilometer sind nur dann interessant, wenn Du in eine andere Klasse rutscht. Wenn Du 10.000 km angegeben hast und 12.000 km fährst, passiert nichts.

Außerdem wird kein Versicherer bei marginaler Überschreitung sanktionieren. Das Problem für Dich (und alle) ist, dass Du die Toleranzgrenze nicht kennst.

Kommentar von Primus ,

Gleichzeitig geantwortet und mir damit bestätigt, dass ich richtig liege ;-))

Danke!

Kommentar von gammoncrack ,

zur nächsten Hauptfälligkeit.

Sry. Natürlich zur letzten Hauptfälligkeit ist gemeint.

Kommentar von Primus ,

Wir wissen doch was Du meinst ;-)))

Kommentar von gammoncrack ,

Mig112 ist heute ja wieder in Hochform. Ich wollte ihm zuvor kommen :-))

Kommentar von Primus ,

Hast Du wohl gerade noch so geschafft ;-))

Kommentar von LittleArrow ,

@gammoncrack:

Mein Autohaftpflichtversicherer macht leider ein Geheimnis aus der km- und Gebührenstaffel. Hast Du einen Link mit genaueren Angaben?

Kommentar von gammoncrack ,

Steht bei den meisten in den Versicherungsbedingungen. Allerdings müssen sie die Staffel nicht aufnehmen. Du müsstest mir mal eine PN schicken, wer Dein Versicherer ist. Dann schaue ich mir das einmal an. Fall sie es nicht drin haben, finde ich es anderweitig heraus.

Antwort
von Zitterbacke, 270

Untertrieben übertreiben.

Finanzbeamte haben auch Navigationsgeräte !!! Also Vorsicht beim Übertreiben . Gruß Z... .

Kommentar von Zitterbacke ,

Und auch die Versicherer .

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten