Frage von naturepagan,

Behördenwillkür?

Guten Morgen, uns ist folgendes passiert..2006 haben wir einen Zuschuß für einen Familienurlaub beantragt udn sogar genehmigt bekommen. Da eines unserer Kinder krank wurde, haben wir das im Antrag angegebene Ferienhaus, aber nicht mehr bekommen und sind in die Nähe auf einen Campingplatz gefahren. Nun 3 Jahre später wurden unsere Konten von der landeszentralkasse gesperrt, natürlich haben wir vorher Post bekommen, dem Bescheide hatte ich widersprochen, nun auf meine tel.Nachfrage wurde gesagt, die zuständige Behörde hat der LZK mitgeteilt, es gäbe keinen Grund für den Widerspruch, wir hätten das zurück zahlen müssen. Bis dato, wußten wir aber gar nichts davon! ...Als ich dies der Dame i Amt mitteilte, sagte sie mir, wir hätten den nachweis nicht erbracht im Urlaub gewesen zu sein, haben wir aber sogar mit Zeugen! Aber es ist unauffindbar und wir die Dummen, sie räumte mir dann telefonisch ein, die Nachweise nochmals zu schicken, was einen extremen Aufwand bedeutete-da eben so lange zurück und wir damals die Originale schicken mußten. Aber ich habe sie nun geschickt, die Antwort nun wir hätten weder den Nachweis pünktl.eingereicht und waren auch nicht im angegeben Ferienhaus! also bleibt alles so, aber wieso sollte ich dann alles nachweisen,wenn sie soweis sgar nicht weiterbearbeiten wollte?! Das empfinde ich nun wirklich als Schikane! Ist das so rechtens?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wfwbinder,

Ihr habt eine Menge falsch gemacht, aber es muss nciht alles verloren sein.

Geht mal gleich morgen fürh zum Amtsgericht udn holt Euch dort einen Beratungsschein. kostet glaube ich 10,- Euro. Damit zu einem Anwalt.

Trotzdem werdet ihr vermutlich zumindest einen Teil zahlen müssen, denn vermutlich war ja der Campingplatz billiger, als das Ferienhaus.

DEr Anwalt kann Euch aber bestimmt helfen, zumindest um erstmal die Kontofändung weg zu bekommen.

Was das ganze Theater aber nciht ist, ist "Behördenwillkür." Als ihr das erste Schreiben bekommen habt, das das die Nachweise angeblich nciht eingegangen sind, hättet ihr reagieren müssen. Die Mitarbeiter dort haben auch nur ihre Anweisungen.

Also, den Kampf aufnehmen, es wird bestimmt noch etwas gehen.

Antwort
von Borg13,

Das Ganze liegt in der Tatsache begründet, dass ihr 2006 dem Amt nicht mitgeteilt habt, dass ihr das angegebene Ferienhaus nicht bekommen habt, sondern den Urlaub auf einem Campingplatz verbracht habt.

Wäre doch nur ein Schreiben gewesen...

Antwort
von mig112,

Ja, da habt ihr halt Pech gehabt.

Ein weiterer Beweis, dass man in wichtigen Angelegenheiten nicht telefonieren, sondern schreiben soll. Wenn man irgendwo Originale hinschickt, muss man sich natürlich Kopien machen.

Dieses trifft auf Behörden, Rechtsanwälte, Versicherungen usw. zu.

Lasst es euch eine Lehre sein, nach dem Motto eines gewissen Murphy: "Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen!"

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