Frage von Bankrevisor, 169

Behandlung von Ackerland im Privatbesitz bei der Erbschaftsteuererklärung?

Rahmenbedingungen des Falls: Das Nachlassvermögen insgesamt überschreitet die bestehenden Freibeträge deutlich. Im Nachlass befinden sich u.a. rund 3,5 ha Ackerland. Dieses ist seit mehr als 10 Jahren im Privatbesitz des Erblassers und vollständig verpachtet. Die Pachtverträge laufen jeweils nach automatischer Verlängerung für ein weiteres Jahr. Es gibt in diesem Fall zwei Erben, einer Pensionär und der andere vollberuflicher Landwirt. Beide Erben sollen im Rahmen der Erbauseinandersetzung jeweils einen Teil der Grundstücke (Äcker) für sich alleine bekommen.

Wie werden diese Grundstücke bei der Erbschaftsteuer behandelt? Stellen sie Land- und forstwirtschaftliches oder aber Grundvermögen dar? Handelt es sich um Verwaltungsvermögen bzw. Stückländerei? Gelten in dieser Fallgestaltung evtl. Verschonungsregelungen? Wenn nein, wie ist die Bewertung vorzunehmen, per Bodenrichtwert?

Ändert sich an der Fallgestaltung ggf. etwas, wenn einer der beiden Erben alle Grundstücke übernimmt, lässt sich hier evtl. eine Übergabe "basteln" oder fällt diese Konstellation mangels bestehendem Betrieb des Erblassers völlig aus?

Antwort
von Gaenseliesel, 128

Hallo,

du merkst an den " zahlreichen " Antworten, dies ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Ein versierter Steuerberater ist meiner Meinung nach unumgänglich.

Ein wenig Licht ins Dunkle bringt dir evtl. schon diese Veröffentlichung:

http://www.wochenblatt.com/frage-und-antwort/nichtlandwirt-bei-erbschaft-befreit...

Gruß !

Kommentar von Bankrevisor ,

Danke, das hatte ich auch schon befürchtet, da eine stundenlange Internetrecherche und das Lesen des ErbschG und BewG nichts gebracht hat. Aber ich dachte ein Versuch ist es hier wert. Und ich finde es positiv, dass nicht Halbwahrheiten auftauchen sondern eine klare Antwort erfolgt. Den Steuerberater werd ich wohl zumindest für die Frage kontaktieren müssen.

Kommentar von Gaenseliesel ,

Richtige Schlussfolgerung, mit einem Steuerberater bist du definitiv auf der sicheren Seite. 

Unter unseren Mitgliedern sind allerdings ebenfalls Experten in Sachen Steuern, nur halt z.Zt. nicht online. Evtl. bekommst du später doch noch eine hilfreichere Reaktion.

Etwas Geduld noch  ! :-)

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