Frage von 7papillon7, 238

Bedarf / Unterhalt für einen Azubi mit eigener Wohnung

Liebes Berater-Team, mein Sohn wird am 1.8.2013 eine Ausbildung beginnen, wo er 465 € netto verdienen wird. Bis 31.7.2013 wird er in einer diakonischen Einrichtung wohnen bleiben können, wo er sein einjähriges freiwilliges soziales Jahr (FsJ) absolviert haben wird. Nun möchte er gern eine eigene kleine Wohnung. Er wird im Oktober 18 Jahre. Einmal im Monat kann mein Sohn in der Diakonie einen Aushilfs-Wochenenddienst zu 150 € für ein komplettes WE bekommen. Ich habe das alleinige Sorgerecht. Meine Fragen hierzu: 1./ welchen Bedarf hat ein Kind/Azubi mit eigener Wohnung? 2./ in welcher Höhe würde ihm dann ein möglicher Unterhalt zustehen? 3./ wie sähe die Berechnung hierzu aus? 4./ gibt es noch andere staatliche Unterstützung, welche man in Anspruch nehmen kann? Nach meiner Berechnung ergibt sich ein Einkommen von: 465 € Netto-Gehalt im 1. Lehrjahr 150 € Hinzuverdienst mtl. bei ehemaliger FsJ-Stelle 184 € Kindergeld =799 € Gesamt Aus meinen Erfahrungen heraus mit dem Kindesvater, zu dem kein weiterer Kontakt besteht, möchte ich gern meinem Sohn und mir (in der Übergangszeit bis zur Volljährigkeit) viel "umm und Dumm" mit dem Kindsvater ersparen, wenn ohnehin evtl. die Aussicht auf Unterhalt gering ist - und möchte die Ämterlauferei und Beibringung von Unterlagen für Anträge so gering, wie nur möglich halten. Wer könnte mir hier die Fragen beantworten und für effektive weitere Vorgehensweise den ein oder anderen Tipp geben? Ich bedanke mich schon im voraus für die Einsatzfreude und MÜhe! 7 Papillon 7

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Antwort
von rudirudi, 221

Ggf. hat der Sohn Anspruch auf BAB (Berufsausbilundungsbeihilfe). Schau mal hier: http://www.azubi-azubine.de/mein-geld/berufsausbildungsbeihilfe/index.html

Antwort
von nero070, 236

Das Kind in Ausbildung und mit eigener Wohnung hat einen pauschalen Unterhaltsanspruch von 670€. Nachzulesen in den unterhaltsrechtlichen Leitlinien des zuständigen OLG unter Punkt 13.1.2

Darauf angerecht werden alle Einkünfte des Kindes so wie das volle Kindergeld.

In dem hier geschilderten Fall, deckt das Kind seinen Bedarf damit selber und hat keine weiteren Unterhaltsansprüche ggü. den Eltern.

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