Frage von Geli123, 118

Beamte und Arbeitslosenversicherung im Nebenjob

Wenn ein Beamter im vorzeitigen Ruhestand nebenbei noch arbeiten muss! weil seine Mindestversorgung nicht ausreicht, muss er dann in dem Nenenjob Arbeitslosengeld zahlen? Es ist kein 400,00€ Job

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Antwort
von Juergen010, 106

Selbstverständlich zahlt er in einem sozialversicherungspflichtigen Job auch Arbeitslosenversicherung - geht doch gar nicht anders.


Beamter dessen Mindestversorgung nicht ausreicht? Ist das der neue Treppenwitz für diese Woche?

Kommentar von blnsteglitz ,

Beamter dessen Mindestversorgung nicht ausreicht?

ich musste darüber auch arg schmunzeln.....

;-)

Kommentar von vulkanismus ,

Was für Dich und Jürgen: Wegen des Alimentationscharakters der Beamtenversorgung gibt es dort – im Gegensatz zur Rentenversicherung – eine Mindestversorgung. Sie beträgt 35 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (Amtsbezogene Mindestversorgung) oder –wenn es für den Beamten günstiger ist – 65 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4, zzgl. 30,68 EUR (Amtsunabhängige Mindestversorgung). Inzwischen ist die Mindestversorgung aber längst nicht mehr in allen Fällen garantiert. Bleibt eine Beamtin bzw. ein Beamter allein wegen langer Freistellungszeiten (Teilzeit oder Beurlaubung) hinter der Mindestversorgung zurück, wird nur noch das „erdiente“ Ruhegehalt gezahlt, sofern sie nicht wegen Dienstunfähigkeit pensioniert werden. Lange Freistellungszeiten (Teilzeit und Beurlaubungen) vor dem 1. 7. 1997 bleiben unberücksichtigt.

Beispiele: Erdientes Ruhegehalt Ruhegehaltfähige Dienstbezüge (unterstellt) 3 000,– EUR Ruhegehaltfähige Dienstzeit (unterstellt 18) Ruhegehaltssatz 18 x 1,875 v. H. = 33,75 v. H. Ruhegehalt 33,75 v. H. von 3.000,– EUR = 1.012,50 EUR Amtsbezogene Mindestversorgung Ruhegehaltfähige Dienstbezüge 3.000,– EUR Ruhegehaltssatz 35 v. H. Ruhegehalt 35 v. H. aus 3.000,– EUR = 1.050,– Amtsunabhängige Mindestversorgunge (Stand: 01.01.2008) Ruhegehaltfähige Dienstbezüge (Endstufe BesGr. A 4) 2.001,73 EUR Ruhegehaltssatz 65 v. H. Ruhegehalt 65 v. H. von 2.001,73 EUR 1.301,12 EUR Zuzüglich Erhöhungsbetrag nach § 14 Abs. 4 Satz 3 BeamtVG 30,68 EUR Amtsunabhängige Mindesversorgung 1.331,80 EUR

Kommentar von Juergen010 ,

Wäre es nicht einfacher gewesen, die entsprechende Fundstelle im Internet hier zu posten, anstatt den Text per copy / paste hier einzufügen?

Nun, ich mach das dann mal für Dich ...:-)

http://www.beamtenversorgung-online.de/mindestversorgung_beamtenversorgung_onlin...


Zur Erläuterung:

Wenn ich den Trennstrich benutze, ist das was dann kommt meistens nicht ganz ernst gemeint ....

Kommentar von vulkanismus ,

Nein, wäre es nicht. Von Praxis keine Ahnung. Ich zieh´s einmal rüber - alle könnens lesen. Bei Deinem letzten simplem Satz fehlen zwei Kommata. Du brauchst mir garnichts erläutern - lerne erst mal.

Kommentar von Primus ,

garnichts

Wo Du schon mal beim Austeilen bist - Kennst Du noch den Satz aus der Schule: Gar nicht wird gar nicht zusammengeschrieben ;-))

Kommentar von Juergen010 ,

@ vulkanismus:

Da Du ja so ein Freund der Praxis bist, hätte Dir auffallen sollen, dass bei deinem "Rüberziehen" die notwendigen Formatierungen des Ursprungstextes verloren gegangen sind. Damit sind die angeführten Beispiele leider zu einer Bleiwüste ohne sonderlichen Informationsgehalt degradiert worden.

Da das sicherlich nicht im Sinne des ursprünglichen Verfassers des Textes ist, sollte man sich an die allgemeinen Zitierregeln halten - oder willst Du etwa behaupten, der von dir gepostete Text entstammt deinen eigenen Gehirnwindungen?


Abschließend und nur um die Form zu wahren - unterm Strich ..;-)

In meinem letzten Satz fehlen keine Kommatas!

(Zu dieser tollkühnen Behauptung hat mich gerade meine Duden-Rechtschreibprüfung veranlasst, die meinen letzten Satz als absolut fehlerfrei klassifiziert.)

Tolles Programm übrigens - solltest Du nach der "manuellen" Rechtschreibprüfung und -korrektur von Primus vielleicht auch einmal konsultieren.


Dies nur, damit zwischen uns die Fronten zukünftig geklärt sind:

Ich persönlich finde es ja toll, wenn Du uns hier anschaulich demonstrierst, dass Du deine Kinderstube offensichtlich mit dem Motorrad durchquert hast.

Trotzdem empfehle ich Dir, im praktischen Umgang mit den jeweiligen Threadteilnehmern, ein bischen auf die "verbale Geschwindigkeitsbegrenzung" zu achten - nicht das Dich dein Hinweis "lern erst mal" am Ende noch selbst trifft und dein Image noch mehr ramponiert.

Alles klar? Wir haben uns verstanden! Oder?

Kommentar von blnsteglitz ,

@vulkanismus-

Manch Rentner würde sich freuen wenn er nach 18 Arbeitsjahren (unterstellt) eine Rente in o.a. Höhe erhalten würde.

(Ich hoffe meine Rechtschreibung ist korrekt)

Kommentar von vulkanismus ,

Der Rentner hätte sich eben rechtzeitig für das Beamtendasein entscheiden müssen. So hätte er jetzt wenigstens den Vorteil,sich von seiner Restbesoldung die Einkommensteuer und die Krankenversicherung abziehen zu lassen.

Du kennst den Spruch "Der Rock des Beamten ist eng, aber warm" ? Er kommt aus einer anderen Zeit. Du weisst sicher auch, dass viele kleine Beamte (hauptsächlich in grossen Städten) Sozialhilfe beanspruchen müssen.

Kommentar von blnsteglitz ,

Du weisst sicher auch, dass viele kleine Beamte (hauptsächlich in grossen Städten) Sozialhilfe beanspruchen müssen.

Nee- solch ein Fall ist mir definitiv nicht bekannt.... und glauben kann ich das auch nicht.

Der Rentner hätte sich eben rechtzeitig für das Beamtendasein entscheiden müssen.

Purer Zynismus - verwundert mich aus deiner Feder allerdings nicht wirklich.

:-(

Antwort
von vulkanismus, 88

"Arbeitslosengeld" zahlt wer ?

Kommentar von EnnoBecker ,

Vielleicht war der Beamte ja im Arbeitsamt tätig.

Kommentar von EnnoBecker ,

Arbeitsamt

Sorry, das sind ja inzwischen Agenten...

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