Frage von Lottner30, 58

Autoprivatverkauf . Bin ich auf der sicheren Seite ?

Hallo zusammen, wir haben heut bei einer bekannten Autoverkaufsseite unser Auto eingestellt. Wir haben das Auto online gestellt und innerhalb von 5 Sekunden hat das Telefon geklingelt. Es war ein Händler der das Auto wollte. Hat runtergehandelt von 750 auf 600. Er gab mir seine Internetseite auf der man dann online den Kaufvertrag (Daten musste man eingeben) online ansehen und unterschreiben konnte. Ich war kurz völlig perplex da das ganze so schnell ging und hab das ganze dann gemacht und zugestimmt. Abholung ist nächstes Wochenende. Wir haben dann eine Bestätigung des Kaufvertrags bekommen, dort steht folgender Text: Dieser Vertrag ist bindend für beide Parteien und gültig, Rücktritt ausgeschlossen, der Verkäufer erklärt das dieses Fahrzeug sein Eigentum ist und kein Recht dritter drauf hat. Nach der Übergabe gibt es keine Garantie oder Gewährleistung für das Gebraucht Fahrzeug. Es handelt sich um ein Fahrzeug mit vorhandenen deutschen Kfz-Brief und Schein. Änderungswünsche hinsichtlich des Abholtermins sollten beiderseits ausschließlich per E-Mail und unter Verwendung der bisherigen Absenderdaten mitgeteilt bzw.vereinbart werden. Meint Ihr wir sind damit auf der sicheren Seite ? oder kann es da Probleme geben ? Auto werden wir vorab selber abmelden. Er meinte er verkauft das Auto ins Ausland , deswegen ist es ihm nicht wichtig ob Dellen oder sonstwas vorhanden sind... Irgendwie bin ich mir jetzt unsicher ob das ganze richtig war. Mti dem bezahlten Preis sind wir jedenfalls zufrieden ! Ich hatte den Käufer an Telefon und gleichzeitig hat er mich gebeten auf seine Internetseite zu gehen und die genannten Daten ( Auto , Preis , Adresse ) dieses Formular hab ich dann noch mit der Maus unterschrieben. Der Käufer hat dieses dann gleich erhalten und mir als Kaufbestätigung zurück gesendet. Bei Preis steht das bei Übergabe Bar bezahlt wird. Von Ihm ist keine Unterschrift auf dem Vertrag, er hat nur das Formular mit den Daten und meiner Unterschrift zurück geschickt mit der Überschrift "Kaufbestätigung".

Meint ihr wir sind da auf der sicheren Seite auch was die Angaben zur Garantie angehn ?

Wir haben alle Mängel angegeben,aber bei so einem alten Auto kann eben immer was kaputt gehen und ich habe Angst das er sich dann nach 2 Wochen meldet wenn was kaputt gehe sollte...

Was meint ihr zu dem ganzen ?

Antwort
von gandalf94305, 58

Wesentlich bei diesem Vertrag ist:

  • Das Fahrzeug ist Euer Eigentum und Du hast den Fahrzeugbrief: ist der Fall - ok.

  • Das Fahrzeug wurde von Dir abgemeldet: ist der Fall - ok.

  • Ihr habt nichts arglistig verschwiegen und die bekannten Mängel angegeben: ist der Fall - ok.

  • Es gibt keine Gewährleistung, d.h. gekauft wie gesehen, um genau dieses Risiko von Rückläufern zu eliminieren: ist der Fall - ok.

  • Bezahlung bei Übergabe in einer unwiderruflichen Form (z.B. bar): ist der Fall - ok.

Nun solltet Ihr auf keinen Fall einen Scheck oder ein anderes widerrufliches Zahlungsmittel akzeptieren. Cash ist King. Damit wäre die Sache erledigt.

Kommentar von Lottner30 ,

Also dadurch das dran steht keine Garantie oder Gewährleistung sind wir auf der sicheren Seite meinst du ?auch wenn kurz nach Übergabe was defekt gehen sollte?

Ja es kommt nur Barzahlung in Frage !

Durch den bereits ausgestellten Kaufvertag müssen wir in eigentlich gar keine Probefahrt genehmigen oder ?

Kommentar von DiCaprio ,

Nur wenn ihr Unternehmer (selbstständig) seid, müsst ihr eine Gewährleistung geben und könnt diese nicht ausschließen.

Kommentar von Lottner30 ,

Nein , verkaufe das Auto privat.

Dachte aber man muss das immer genau formulieren das man keine Gewährleistung gibt da der Käufer sonst immer noch kommen kann...

Irgendwie find ich es auch etwas komisch das der Käufer die von Ihm gesendete Kaufbestätigung nicht unterschrieben hat...

Kommentar von Rettungschirm ,

Da solltest du den Käufer vielleicht mal Fragen, warum er das nicht getan hat.

Da gibt es doch so Formulare, die man einfach nur ausfüllen und Unterschreiben muss. So habe ich das damals gemacht. Da musste ich kein zusätzliches Schreiben bei legen, dass ich keine Gewährleistung gebe. Privat ist das sowieso eher unüblich.

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