Frage von MarcelLabby,

AUTOKAUF - BEHINDERTENRABATT FOLGEPROBLEME

Hallo liebe Forummitglieder,

kurz zur Situation:

Meine Tante pflegt Ihre Mutter nun knappe 11 Jahre. Zu dieser Pflege gehören natürlich auch Fahrten zu Ärzten, Krankenhäusern u.s.w. Pflegestufe 3

Nun möchte meine Tante von den in vielen Autohäusern angebotenen "Schwerbehinderten-Rabatten" profitieren und sich ein neues Auto anschaffen.

Leider geht es meiner Oma immer schlechter und es ist noch nicht sicher, ob Sie sich noch Monate, Jahre oder vielleicht nur noch Wochen in der Pflege meiner Tante befindet.

Dies würde heißen, dass Sie in ein Altenheim kommen würde.

Könnte hier eventuell ein Problem hinsichtlich des dann quasi vorhandenen Vermögens in Form von Auto auf meine Tante zukommen?!

(Ich habe es so verstanden, dass ein Autokauf unter Berücksichtigung des Schwerbehinderten-Rabattes mindestens 6 Monate über den Namen der zu pflegenden Person laufen muss, aber nach diesen 6 Monaten der Fahrzeughalter geändert bzw umgeschrieben werden kann. Vorausgesetzt, dies ist richtig, dürfte man doch dann im Falle einer Pflege im Altenheim nicht an das dann über meine Tante laufende Fahrzeug wegen Vermögensgründen herantreten, oder?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr vielleicht das eine oder andere dazu sagen könnt. Vielen lieben Dank im Voraus und einen schönen Abend!

MFG Marcel

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Antwort
von Anna61,

Hallo

Grundsätzlich muss man zwischen Halter und Eigentümer des Fahrzeuges unterscheiden. Wenn ihre Tante nun das Auto kauft und das später auch nachweisen kann so ist sie der Eigentümer.

Wird es dann auf die Oma zugelassen, so ist die Oma "nur" der Halter und nicht der Eigentümer und das Auto gehört somit auch nicht zum Vermögen der Oma.

Grundsätzlich würde ich aber eh prüfen ob sich der Behindertenrabatt überhaupt lohnt. Dieser wird nämlich nur auf Fahrzeuge gewährt die bestellt werden. Angebote sind da ausgenommen.

Ich kam damals mit einem Angebot des Autohändlers und einem zusätzlichen Barzahlungsrabatt besser weg als mit dem Schwerbehindertenrabatt.

Freundliche Grüße

Anna

Kommentar von MarcelLabby ,

Danke für die schnelle antwort...

Uns geht es ja nur darum falls meine tante den wagen kauft auf Omas behindertenausweis und die ersten sechs monate auf ihr name läuft und dann umgeschrieben wird auf ihr name. Kann ihr der staat den wagen wieder wegnehmen wegen kosten des heimes??? Habe gehört das die bis zehn jahre zurück schauen und dann auch das auto wegnehmen würden weil es vorher der oma gehört hat um die kosten zu decken.

Aber wenn sie doch als Fahrezeughalter nach sechs monaten darin steht dann kann man ihr doch nix anhaben oder???

Kommentar von Anna61 ,

Wenn SIE das Auto bezahlt und nicht die Oma, dann kann man ihr auch nichts anhaben.

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