Frage von mba2011,

Ausschlussklausel bei Freimitarbeiter - Auswirkung für Arbeitnehmer

Ich bin selbständiger Berater und arbeite mit einer Beratungsfirma aus Frankfurt zusammen (Kooperationsvereinbarung unterschrieben in sept. 2002). Die Vereinbarung enthält eine „Wechselseitige Wettbewerbsvereinbarung“ mit der gegenseitigen Versicherung, nicht für Kunden des anderen tätig zu werden. Frage 1: Wie lange ist der Ausschlussklausel (nach der Beendigung des Vertrages) wirksam? Frage 2: Gilt er auch, wenn ich als Arbeitnehmer einer anderen Beratungsfirma (aus Berlin) bei dem ehemaligen Endkunden tätig werde (also im Auftrag des neuen Arbeitgebers und nicht als Selbständig.? Was muss ich diesem Fall beim Arbeitnehmervertrag mit der Berliner Arbeitgeber besonders beachten? Hintergrund: Der Endkunde möchte meine Beratungsleistungen weiterhin im Anspruch nehmen, aber ich bin mit meinen Frankfurter-Partner unzufrieden (bekomme nur das Hälfte des vom Kunden bezahlten Honorars). Herzlichem Dank im voraus

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo mba2011,

Schau mal bitte hier:
arbeitsrecht Arbeit

Antwort
von freelance,

das ist ein heikles Thema, das man juristisch prüfen lassen sollte. Ausschlussklauseln sind üblich, meist jedoch wenig werthaltig. Und genau das gilt es zu prüfen.

Ich kenne es aus der Praxis so: auf Festanstellungen hat diese Klausel keine Auswirkung. Der "Endkunde", der neue Arbeitgeber sollte davon wissen, aber es sollte keine Konsequenzen auf den Anstellungsvertrag haben.

Von wegen unzufrieden: wenn du Freiberufler bist und über eine Firma vermittelt wirst, sind Zahlungen von 50% des Honorars nicht unüblich. Alles, was sich jenseits der 75% bewegt, halte ich sogar für vollkommen unwirtschaftlich für den Vermittler.


Ich würde in so einem Falle bei Zweifeln einen Arbeitsrechtler konsultieren, denn die Rechtsprechung ändert sich hier wie auch die akt. Urteilslage.

Ich kenne weder die Klausel noch die Konsequenzen, die drohen, würde die Klausel gebrochen. Daher: such fachlichen Rat. Der ist allemal billiger als ein drohender Rechtsstreit.

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