Frage von GINNI,

Auslandstaetigkeit --> Fahrkosten, Verpflegungsmehraufwand

Hallo, ich war im Rahmen eines Trainee-Programms vom 2.2 - 30.4 in Israel (fast 3 Monate). In dieser Zeit habe ich einen Mietwagen von meinem AG gestellt bekommen. Benzinkosten musste ich selber tragen. Entfernung zur Arbeitsstaette 33 km, 62 Arbeitstage

Frage Fahrtkosten: Darf ich in diesem Fall 62 x 33 x 0.3 Euro als Werbungskosten geltend machen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich in diesem Fall den vollen 30 Cent Satz benutzen kann, da ich ja nur die Benzinkosten decken musste.

In diesen 3 Monaten war ich insgesamt in 3 verschiedenen Unterkuenften (private Vermieter, keine Hotels) untergebracht fuer die ich selbst aufkommen musste. Mein Arbeitgeber hat mir einen Zuschuss gegeben in Form von zusaetzlichem Bruttogehalt, welches entsprechend auf 600 Euro Netto hochgerechnet wurde.

Frage Verpflegungsmehraufwand: Ist die Berechnung unten korrekt? (89 Tage (mit Wochenenden) x Uebernachtungspauschale) - (3 Monate x 600) Bin mir unsicher ob Wochenenden beruecksichtigt werden? Ausserdem glaube ich dass fuer Werbungskosten die tatsaechlich entstandenen Unterkunftskosten benutzt werden muessen, da hier Pauschalen nicht moeglich sind.

Bin dankbar fuer jeden weiterfuehrenden Kommentar/Rat.

Danke und besten Gruss, GINNI

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Antwort
von FREDL2,

Du hattest keine Fahrten Wohnung/Arbeit, denn Du warst auf Dienstreise. FWA hat man nur zur regelmässigen Arbeitsstätte. War die denn in Israel? Eher nein.

Wurde denn der Mietwagen von Dir versteuert? Sowas müsste man wissen, um antworten zu können.

Das mit den VMA ist klar. Die Dienstreise konnte ja nicht am Freitag beendet werden und fing am Montag wieder an.

Die Übernachtungen kannst Du nach Belegen geltend machen. Pauschalen sind seit 2008 nicht mehr möglich. Der Vermögensausgleich durch Deinen AG spielt hierbei keine Rolle, der wurde versteuert.

Antwort
von NasiGoreng,

Die Benzinkosten, der Verpflegungsmehraufwand und die Kosten der Unterbringung sollten als Werbungskosten absetzbar sein. Eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass er Dir diese Kosten nicht außerhalb des Gehalts schon erstattet hat, wäre sicherlich hilfreich.

Ich schreibe "sollten absetzbar sein" weil ich kein Steuerexperte bin und mich auch irren kann. Das macht aber nichts. Gib alles so in Deiner Steuererklärung an. Die Finanzbeamten werden dann schon alles rausstreichen was sie nicht anerkennen.

Kommentar von FREDL2 ,

@NasiGoreng: Hauptsache was geschrieben, oder?

Die Finanzbeamten werden dann schon alles rausstreichen was sie nicht anerkennen.

Und dann?

Kommentar von NasiGoreng ,

Dann ist die Frage von kompetenter Stelle beantwortet.

Guten Morgen, schon wach??

Kommentar von Mikkey ,

Dann ist die Frage von kompetenter Stelle beantwortet.

Das kann, muss aber nicht sein - ein vorsorglicher Widerspruch führt manchmal auch "einfach so" zum Erfolg.

Kommentar von NasiGoreng ,

Ich habe schon mehr als eine Steuererklärung erstellt, das Instrument eines vorsorglichen Widerspruchs schon in der Steuererklärung kenne ich aber nicht.

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